Fußball TSG fehlen wichtige Spieler

Denny Grasmüller (vorne links) steht der TSG Kirchberg wegen Urlaubs nicht zur Verfügung.
Denny Grasmüller (vorne links) steht der TSG Kirchberg wegen Urlaubs nicht zur Verfügung. © Foto: Hans-Otto Hettler
Kirchberg / Von den Vereinen und Joachim Mayershofer 23.09.2017

In der Bezirksliga hat die TSG Kirchberg morgen die schwerste Aufgabe der drei Vertreter aus dem HT-Land vor der Brust. Spitzenreiter Bühlerzell gibt sich die Ehre beim Tabellenvorletzten. Die Mannschaft von Trainer Michael Hannemann hat nur gegen den Titelfavoriten Gaisbach nicht die volle Punktzahl geholt. „Mit zehn Treffern in vier Spielen unterstreichen die Jungs aus dem Bühlertal wieder mal ihre Qualität in der Offensive“, sagt Kirchbergs Trainer Marcus Becker. Neben dem langjährigen Torjäger Mike Dörr ist mit Marco Wengert (Obersontheim) ein weiterer torgefährlicher Spieler hinzugekommen. Das Duo hat sechs der zehn Tore erzielt.

„Unser Defensivverhalten wird daher entscheidend sein, ob wir hier überhaupt ansatzweise ein spannendes Spiel zu sehen bekommen“, sagt Becker. „Im letzten Aufeinandertreffen im Jagsttal-Stadion konnten wir durch eine taktische und tolle Mannschaftsleistung einen wichtigen Sieg einfahren. Auch damals ging es wie heute um den Klassenerhalt.“ Die Situation des Aufsteigers wird dadurch erschwert, dass gegen Bühlerzell erneut mehrere Spieler nicht auflaufen können. Neben dem Langzeitverletzen Emrah Yigit wird auch Kapitän Viktor Spolwind noch eine Weile fehlen. Auch der Einsatz von Andreas Schlauch und Andreas Bessinger ist für die nächsten Spiele fraglich. „Als wäre das noch nicht genug, werden zum morgigen Heimspiel drei weitere Stammspieler nicht zur Verfügung stehen: Max Botsch ist mit seiner Schulklasse auf Klassenfahrt, und Denny Grasmüller sowie Jan Ludwig befinden sich im Urlaub“, sagt Marcus Becker.

Altenmünster überlegen

Die TSG Kirchberg war im Volksfestspiel beim VfR Altenmünster „über die gesamte Spielzeit haushoch unterlegen und konnte auf keiner Position überzeugen. Spätestens jetzt sollte jedem bewusst sein, dass wir hier eine absolute Herkulesaufgabe vor uns haben und den Abstiegskampf bedingungslos annehmen müssen“, sagt der TSG-Trainer.

Dessen Kollege aus Altenmünster, Thomas Wenzel, freute sich „über drei absolut verdiente Punkte am Volksfestfreitag. Wir waren von der ersten Minute an die bessere Mannschaft.“ Nachdem die Führung „durch einen groben Schnitzer“ hergegeben worden war, „haben wir nach der Pause wieder die richtige Körpersprache, Einstellung und Willen gezeigt und das Spiel absolut verdient gewonnen. Es hätte sogar noch höher ausfallen können.“ Morgen reist Altenmünster zum TSV Braunsbach, der wie der VfR sechs Punkte aufweist. „Fraglich, ob wir auf dem Kunstrasen oder dem Rasenplatz spielen. Braunsbach schätzen wir als einen starken Bezirksligisten und nicht als normalen Aufsteiger ein“, sagt Wenzel, hinter dessen Einsatz ebenso ein Fragezeichen steht wie hinter dem von Nico Gleß.

Der dritte Bezirksligist aus dem HT-Land, der TSV Dünsbach, hat ebenfalls sechs Zähler auf dem Konto. Gegen die SGM Niedernhall/Weißbach, die erst einen Sieg ergatterte, sollen möglichst drei weitere Punkte hinzukommen. „Wir erwarten eine Mannschaft, die den Saisonstart nicht optimal erwischt hat und daher versuchen wird, mit ihrer eigentlich starken Offensive Druck zu machen. Doch wir sind in dieser Runde zu Hause noch ungeschlagen, und das wollen wir auch bleiben“, sagt der stellvertretende TSV-Abteilungsleiter Daniel Kellermann.

Morgen, 15 Uhr

SGM Taubertl/Röttingen – SV Mulfingen, TSV Braunsbach – VfR Altenmünster, TSG Kirchberg – Spfr. DJK Bühlerzell, TSV Dünsbach – SGM Niedernhall/Weißbach, SSV Gaisbach – TSV Hessental, Tura Untermünkheim – TSV Neuenstein, TSV Obersontheim – TSV Michelfeld, SG Sindringen/Ernsbach – SV Wachbach