Hollenbach / Herbert Schmerbeck  Uhr

Dorfmerkingen und Rutesheim verloren ihre Partien, aber auch der FSV Hollenbach spielte zu Hause gegen den FC Wangen nur 0:0. Damit beträgt der Rückstand vor dem letzten Spieltag auf die ersten beiden Plätze einen Punkt. „Ich habe noch keine Mannschaft gesehen, die hier so dagegen gehalten hat“, sagte FSV-Trainer Martin Kleinschrodt. „Sie haben sich den Punkt verdient. Wir haben es nicht angenommen und sie vielleicht auch etwas unterschätzt.“ Manager Karl-Heinz Sprügel sagte: „Die Leistung in der ersten Halbzeit war unterirdisch. In der zweiten Halbzeit war es ein bisschen besser. Ich rechne mir jetzt keine großen Chancen mehr aus. Wir haben zu oft die Big Points liegen gelassen.“

Wangen störte früh und verhinderte einen geordneten Spielaufbau. Dem FSV fehlten die Ideen und Mittel. Zu wenig Tempo war in der Partie, dadurch hatte es Wangen auch einfach. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit auch die besseren Chancen. Die wachsende Unzufriedenheit war den Hollenbachern anzumerken. Sie selbst gaben in der Jako-Arena keinen gefährlichen Schuss aufs Tor ab. Nur ganz selten fanden sie den Weg in den Strafraum. „Wir haben es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht“, sagte Gästetrainer Adrian Philipp. „Anfang der zweiten Halbzeit haben wir gleich gemerkt, dass Hollenbach mit mehr Macht kommt.“

„Wir haben alles gegeben“

Die Hollenbacher machten von Beginn an Druck. Ein erster Warnschuss von Samuel Schmitt (50.) flog über die Latte. Von Wangen kam offensiv in der zweiten Halbzeit kaum noch was. Aber das Hollenbacher Spiel war insgesamt zu unpräzise, um die wacker kämpfenden Wangener öfter in Verlegenheit bringen zu können. In der 72. Minute verpasste Michael Kleinschrodt die größte Chance. Kurz vor dem Tor rutschte ihm der Ball über den Kopf. „Wir haben alles gegeben. Das ist ärgerlich, aber abgerechnet wird zum Schluss“, sagte Kleinschrodt.

Hollenbach – Wangen 0:0

FSV Hollenbach: Hörner, Zeller, Hutter, Minder, Kleinschrodt, Hack (60. Czaker), Schieferdecker (80. Götz), Rohmer (64. Limbach), Uhl, Brenner, Schülke (46. Schmitt)