Fußball - 2. Liga. " Nach dem 2:4 ist Verlieren verboten

Andreas Hofmann vom VfR Aalen ist ratlos nach dem zwischenzeitlichen 0:3. Am Ende stand es 2:4 gegen den VfL Bochum.
Andreas Hofmann vom VfR Aalen ist ratlos nach dem zwischenzeitlichen 0:3. Am Ende stand es 2:4 gegen den VfL Bochum. © Foto: Eibner
SWP 08.05.2015
Nach der 2:4-Niederlage gegen Bochum steht der VfR Aalen im Auswärtsspiel heute bei Fortuna Düsseldorf unter Zugzwang.

Wir sind sehr fokussiert, arbeiten gut und wollen gegen Düsseldorf alles raushauen, was in uns steckt. Dann werden wir sehen, zu was es am Ende reichen wird", so Aalens Chefcoach Stefan Ruthenbeck. Dass seine Mannschaft gegen den VfL Bochum eine bittere Niederlage hinnehmen musste, war nach den Ergebnissen der Konkurrenz doppelt schmerzhaft. "Natürlich war die Stimmung danach beschissen, ist doch klar. Wir haben keine gute Leistung gezeigt. Auch ich habe Fehler gemacht. Die Idee, die ich hatte, ist leider nicht aufgegangen. Dafür übernehme ich auch die Verantwortung." Für Ruthenbeck jedoch kein Grund, die guten Leistungen der Vorwochen einfach vom Tisch zu wischen. "In den zurückliegenden Spielen hat vieles funktioniert, dieses Mal leider nicht. Deshalb kein Vorwurf an die Jungs, sie haben in der letzten halben Stunde gegen Bochum nochmals alles versucht."

Nachdem die Alles-oder-Nichts-Taktik gegen den VfL nicht aufging, setzt Ruthenbeck am Freitag auf eine gute Balance. "Wir müssen mit kühlem Kopf agieren."

Im offensiven Bereich ist Orhan Ademi eine Alternative. "Er ist angekommen, der Treffer zum 2:4 hat ihm gutgetan", so Ruthenbeck. Tore werden heute bei Aalen vonnöten sein, schließlich gilt die Devise "Verlieren verboten".