Fußball Musik und Ton sind „Made in Ilshofen“

BWK Arena Cup, Helfer (Peter Maas, Marcel Wurmthaler, Benjamin Kurz)
BWK Arena Cup, Helfer (Peter Maas, Marcel Wurmthaler, Benjamin Kurz) © Foto: Luca Schmidt
Luca Schmidt 08.01.2018

Ein BWK-Arena-Cup ohne Einlaufmusik für die Mannschaften, ohne Musik in der letzten Minute der Spiele, ohne Stadionmusik bei jedem Tor, ohne Videoeinspielungen? Undenkbar. Dass es nicht so weit kommt, dafür sorgt Peter Maas. Er ist bereits seit der ersten Auflage 2009 dabei. Um Musik und Ton kümmert er sich seit fünf Jahren.

„Ursprünglich hat das ein Kumpel gemacht. Der hat mir dann über die Jahre gezeigt, wie man Videos und Musik schneidet.“ Als dieser dann aufhörte, habe Maas übernommen. „Ich war ja gewissermaßen schon eingearbeitet.“ Dabei hat er eigentlich mit Musik gar nicht so viel zu tun. „Zwei Wochen vor dem Cup suche ich immer nach den neuesten Liedern.“

Warum die Musik in jeder Schlussminute wichtig ist? „Das pusht die Spieler auf dem Platz, alles zu geben. Die Fans feuern ihre Teams nochmal an.“

Der Höhepunkt für den 23-Jährigen ist in jedem Jahr das Finale des Arena-Cups. „Wenn die Spieler einlaufen, die Halle abgedunkelt wird und die Lichtshow beginnt, dann weiß jeder, für was man den ganzen Aufwand auf sich nimmt. Das gibt eine richtige Gänsehaut.“

Laptop fällt aus

Ein „negatives Highlight“ gab es aber auch schon. „Zu Beginn des Turniers laufen die Mannschaften immer zu einem Video ein. Vor zwei Jahren war es so, dass beim Einlauf plötzlich der Laptop abstürzte.“ Ohne Laptop gibt es aber auch keine Videos. Zwar konnte er diese Panne behelfsmäßig überbrücken: „Wir haben dann einfach die Stadionmusik der Teams über das Handy laufen lassen.“ Doch seitdem ist er gewappnet: „Wir haben jetzt immer einen zweiten Laptop da. Wir sind vorbereitet.“

Er selbst spielt bei der Zweiten des TSV Ilshofen Fußball, hat dort die Jugendteams durchlaufen. Beim BWK-Arena-Cup durfte er dennoch nie starten. „Der erste Jahrgang, der damals spielen durfte, war der Jahrgang 1995. Ich bin 1994 geboren und war damit schon ein Jahr zu alt.“ Es wäre zwar schön gewesen, dort zu spielen, aber er trauere dem auch nicht nach.