Gewohnt hochkarätig ist das Feld der 18. Auflage des EBM-Papst-Hallenmasters. Beim A-Jugend-Turnier am Samstag, 4. Januar, werden erneut Bundesligisten und internationale Teams ihre Kräfte messen. Einen Tag später stehen sich die besten AktivenTeams aus Hohenlohe gegenüber. Karten gibt es im Vorverkauf über die Internetseite //www.ebmpapst-hallenmasters.de:www.ebmpapst-hallenmasters.de. Schnell sein lohnt sich:www.ebmpapst-hallenmasters.de. Schnell sein lohnt sich|_blank)$, denn die Halle ist regelmäßig ausverkauft.

„Es ist schon geil, in der Halle zu spielen. Da sieht man die Technik, was man alles kann“, sagte Armin Abaz, Torhüter des FC St. Gallen aus der Schweiz, im vergangenen Jahr. Seine Mannschaft blieb zwar im gesamten Turnier in der regulären Spielzeit ungeschlagen, verpasste es aber, den Pokal zu gewinnen. Denn im Finale verloren die Schweizer im Neunmeterschießen gegen den FC Augsburg. Und somit bleibt der FC Liverpool (Erster 2017) der bisher einzige internationale Sieger in der Mulfinger Gerhard-Sturm-Halle. „Wir sind aber auch stolz darauf, dass wir so weit gekommen sind“, sagte Abaz. „Es war ein tolles Turnier. Die Organisation war super. Die Leute haben sich toll um uns gekümmert.“

Noch keine Titelverteidigung

Mit dem Augsburger Sieg blieb eine Serie bestehen: Bisher gelang es noch keiner Mannschaft, den Titel zu verteidigen. Die erste Titelverteidigung in der Turniergeschichte strebt nun Augsburg an. Doch da haben der 1. FC Nürnberg, der Karlsruher SC, Bayer Leverkusen, Eintracht Braunschweig, Fortuna Düsseldorf, die Würzburger Kickers, St. Gallen, SC Heerenveen (Niederlande) sowie Nottingham Forest (England) etwas dagegen. Tickets bekommen noch die beiden regionalen Qualifikanten, die an die jeweiligen Sieger des RBHL-Cup in Mulfingen und Jako-Cup in Niederstetten gehen.

Als Favorit für einen Startplatz geht der A-Jugend-Oberligist FSV Hollenbach in die beiden Turniere. So weit denkt Trainer Thomas Kettner noch nicht. Im vergangenen Jahr schied er mit seinem Team unglücklich im Viertelfinale gegen Würzburg aus. Dies zeigt, dass auch die regionalen Teams mithalten und für Überraschungen sorgen können, so wie Würzburg mit dem Sieg 2018 oder die Spvgg Ansbach mit dem dritten Rang 2018. Schließlich geht es beim Hallenmasters Jahr für Jahr sehr eng zu. Die Teams sind auf Augenhöhe, so eng beieinander, dass Kleinigkeiten entscheiden.

Der Sieger des RHBL-Cups in Mulfingen eröffnet das Turnier am 4. Januar dann auch. Und zwar gegen Heerenveen. Im zweiten Spiel stehen sich der andere Qualifikant und St. Gallen gegenüber.

Auf dem Feld haben die Augsburger in dieser Saison so ihre Schwierigkeiten. Sie liegen in der Bundesliga Süd/Südwest auf Rang 12. Das Hallenmasters könnte da durchaus als Motivationsschub für die zweite Saisonhälfte dienen. Etwas besser platziert ist der zweite Süd-Klub Karlsruher SC, der auf Rang 7 steht und das Turnier 2005 und 2015 gewann. Bei der 13. Auflage des Turniers stand beim KSC übrigens noch Tim Walter hinter der Bande, der heutige Trainer des Zweitligisten VfB Stuttgart. Auch Christian Streich (SC Freiburg/2008) und Julian Nagelsmann (heute RB Leipzig/2014 mit der TSG Hoffenheim) waren bereits zu Gast in Mulfingen. So sind nicht nur hoffnungsvolle Nachwuchstalente auf, sondern auch neben dem Feld zu sehen.

Club ist Erster der Bayernliga

In der Tabelle am besten platziert sind der Vorjahresdritte Fortuna Düsseldorf als Zweiter der Bundesliga West und Bayer Leverkusen (Zweiter 2018, Dritter 2017), das direkt dahinter auf Platz 3 folgt. Auf einem guten Weg zurück in die Erstklassigkeit ist der 1. FC Nürnberg als Spitzenreiter der Bayernliga. Dort spielen auch die Würzburger Kickers, stehen aber mit Mittelfeld auf Rang 8. In der Regionalliga Nord ist Eintracht Braunschweig im Mittelfeld beheimatet.

Zu den Stammgästen seit der Internationalisierung des Turniers gehört der SC Heerenveen. Die Niederländer sind fußballerisch gut ausgebildet und legen in der Halle meist einen technisch starken Spielstil an den Tag. Nachdem sie beim ersten Auftritt in Mulfingen noch Anpassungsschwierigkeiten hatten, brillierten die Nachwuchskicker aus St. Gallen im vergangenen Jahr. Aktuell rangiert das Team in der U-18-Elite-League der Schweiz allerdings im hinteren Tabellendrittel. Ihre Premiere in der Gerhard-Sturm-Halle feiern die Jungs von Nottingham Forest, die in der Professional Development League Englands, der zweiten Nachwuchsliga, spielen.

Beim Turnier der regionalen Aktiven-Mannschaften sind der TSV Ilshofen (Oberliga), der FSV Hollenbach (Verbandsliga Württemberg) sowie der VfR Gommersdorf (Verbandsliga Nordbaden) die am höchsten angesiedelten Teams.

Info Tickets und weitere Infos unter www.ebmpapst-hallenmasters.de

Die Teilnehmer der beiden Turniere


A-Jugend-Turnier (4. Januar)
Gruppe A: Sieger RBHL-Cup, SC Heerenveen, Fortuna Düsseldorf, Karlsruher SC, Nottingham Forest, FC Würzburger Kickers
Gruppe B: Sieger Jako-Cup, FC St. Gallen, 1. FC Nürnberg, Bayer 04 Leverkusen, FC Augsburg, Eintracht Braunschweig

Aktiventurnier (5. Januar)
Gruppe A: FSV Hollenbach, FV Lauda, TSV Pfedelbach, SG Sindringen/Ernsbach, TSV Crailsheim, VfR Gommersdorf
Gruppe B: SGM Mulfingen/Hollenbach, SV Königshofen, Sportfreunde Schwäbisch Hall, Spvgg Gröningen-Satteldorf, TSG Öhringen, TSV Ilshofen