Fußball Mit neuntem Heimsieg vorn dranbleiben Tabellenvierter TSV Gaildorf erwartet Kellerkind TSG Waldenburg - Eutendorf reist nach Mainhardt

In der Saison 2010/11 spielte der TSV Gaildorf gegen die TSG Waldenburg zu Hause 1:1, in der vergangenen Saison (Bild) gab es auf der Bleichwiese eine 1:2-Heimniederlage. Am Sonntag sind die Gaildorfer in der Favoritenrolle. Archivfoto: Buchhofer
In der Saison 2010/11 spielte der TSV Gaildorf gegen die TSG Waldenburg zu Hause 1:1, in der vergangenen Saison (Bild) gab es auf der Bleichwiese eine 1:2-Heimniederlage. Am Sonntag sind die Gaildorfer in der Favoritenrolle. Archivfoto: Buchhofer
HERMANN ICKINGER 20.04.2013
Der TSV Gaildorf, die Elf mit den zweitwenigsten Niederlagen, hat morgen erneut Heimrecht. Er kommt die TSG Waldenburg. Der zuletzt enttäuschende TSV Eutendorf gastiert beim VfL Mainhardt.

Das überraschendste Ergebnis der Hohenloher A I des vergangenen Spieltags wurde aus Eutendorf gemeldet: Dort unterlag der heimische TSV dem Tabellenletzten SSV Hall und da mit 1:5 gleich deutlich. Der Aufsteiger Eutendorf, nach unten ohnehin abgesichert und dem zu weiten Rückstand zur Spitzengruppe, schmerzen diese Punktverluste weniger. Für die Heimbacher bedeuten diese überraschend gewonnenen drei Zähler dagegen einen Hoffnungsschimmer im Kampf um den Klassenerhalt.

Vier Punkte zum Vorletzten SV Rieden, der beim Heim-0:0 gegen Obersontheim II zwei wichtige Punkte liegen ließ, sind bei noch sieben auszutragenden Spielen nicht uneinholbar. Zumal Rieden morgen beim Aufstiegsanwärter Tura Untermünkheim II vor einer kaum zu lösenden Auswärtsaufgabe steht und in einer Woche der momentane Tabellenerste FV Künzelsau in Rieden seine Visitenkarte abgibt.

Dagegen kam der VfL Mainhardt, der morgige Gastgeber des TSV Eutendorf, beim ebenfalls bis dahin noch nicht gesicherten TSV Ohrnberg zum zweiten Auswärtssieg und schaffte damit den direkten Anschluss an das Tabellenmittelfeld.

An der Tabellenspitze hat der Tura Untermünkheim II mit dem führenden FV Künzelsau nach Punkten gleichgezogen. Mit einem Revanchesieg gegen den SV Rieden für die 1:2-Vorrundenniederlage kann die Landesligazweite ihre Ausgangsposition verbessern. Untermünkheim hat allerdings bereits zwei Spiele mehr ausgetragen als der FV Künzelsau, der sich zu Hause im Kochertalderby mit dem Nachbarn SC Ingelfingen auseinandersetzen muss.

Der TSV Pfedelbach als Tabellendritter hat durch seine unerwartete Niederlage bei der abstiegsbedrohten TSG Waldenburg am letzten Sonntag den Sprung an die Spitze verpasst. Die mit dem TSV Gaildorf punktgleichen Pfedelbacher könnten beim TSV Michelfeld erneut scheitern. Was dem TSV Gaildorf, von dem ein Heimsieg gegen die TSG Waldenburg erwartet wird, zumindest auf den dritten Platz verhelfen könnte.

Zum Spiel zweier Reserveteams erwartet der TSV Obersontheim II den zwei Punkte weniger aufweisenden Tabellennachbarn TSG Öhringen II. Wobei sich der Gastgeber für die Hinspielniederlage revanchieren möchte.

TSV Gaildorf - TSG Waldenburg

Mit dem 5:0 gegen Braunsbach gelang Gaildorf der höchste Saisonsieg und nährte die Aufstiegshoffnungen. Nur zwei Zähler Rückstand zum punktgleichen Führungsduo lässt alle (Aufstiegs-)Möglichkeiten offen. Allerdings bleibt zu berücksichtigen, dass die Mitkonkurrenten Untermünkheim II und Pfedelbach ein Spiel, Künzelsau gar drei Spiele weniger ausgetragen haben. Um diesen weiter dicht und aussichtsreich auf den Fersen zu bleiben, wird im zweiten Heimspiel in Folge gegen Waldenburg, mit der beim Vorrunden-1:1 die Punkte geteilt wurden, ein weiterer Dreier nötig sein. Waldenburg hat mit seinem Heimsieg gegen Pfedelbach vor einer Woche jedoch bewiesen, dass es auch gegen Teams aus der Spitzengruppe gewinnen kann. Mit der Form und Verfassung wie gegen Braunsbach sollte aber der neunte TSV-Heimsieg möglich sein.

VfL Mainhardt - TSV Eutendorf

Nach zwei deutlichen Niederlagen bei den beiden zurückliegenden Spielen, wobei sich Eutendorf gegen Schlusslicht SSV Hall gewaltig die Finger verbrannte, muss wieder ein Erfolg her. Wenn die aufgetretenen Schwachstellen ausgemerzt werden können, sollte dies in Mainhardt gelingen. Der Gastgeber hat mit seinem Sieg beim Sechs-Punkte-Spiel gegen den Abstieg beim bis dahin mit bedrohten TSV Ohrnberg ordentlich Selbstvertrauen getankt und will weiter ins Tabellenmittelfeld absetzen.