Fußball - Hohenlohe Mit dem Rücken zur Wand

Die Spfr. Bühlerzell (in Rot) unterlagen in der Vorrunde (unser Bild) gegen den auswärtsstarken SV Wachbach mit 2:3. Ob die Bühlertäler am Sonntag nun das bessere Ende für sich haben werden?
Die Spfr. Bühlerzell (in Rot) unterlagen in der Vorrunde (unser Bild) gegen den auswärtsstarken SV Wachbach mit 2:3. Ob die Bühlertäler am Sonntag nun das bessere Ende für sich haben werden? © Foto: Achim Köpf
Fußball - Hohenlohe / EFI 09.05.2015
Beim SV Wachbach konnten die Spfr. Bühlerzell in den vergangenen Jahren nur wenig holen. Am Sonntag muss sich dies dringend ändern.

Der SG Sindringen gelang mit dem 5:1 bei der SGM Niedernhall ein erster Befreiungsschlag und in der Verfassung ist jetzt gegen Hessental mit weiterem Zuwachs auf dem Punktekonto zu rechnen. Bühlerzell kam im Kellerderby der Bezirksliga gegen Dünsbach nur zu einem mageren 0:0. Die Bühlertäler mussten froh sein, dass Konkurrenz Bretzfeld gegen Taubertal auch nur zu einem 0:0 kam. So bleibt es beim Rückstand von drei Zählern auf Bretzfeld und Dünsbach. Bühlerzell steht vier Spieltage vor Ende der Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz. Morgen geht es zum SV Wachbach. Die Gastgeber streiten sich mit Pfedelbach noch um den dritten Tabellenplatz, spielen dabei eine konstant gute Runde. Auffallend ist, dass Wachbach in dieser Saison auswärts mehr Punkte als zu Hause holte. Am letzten Wochenende wurde in Mulfingen gewonnen. In den vergangenen Jahren verliefen die Zeller Gastspiele in Wachbach wenig erfolgreich. Ein Umstand, der morgen nicht zählen darf. Egal, wo und gegen wen die Sportfreunde spielen, sie brauchen die Punkte dringender denn je. Der Klassenerhalt ist noch machbar, doch Bühlerzell steht mit dem Rücken zur Wand. Gegen Dünsbach zeigte die Mannschaft von Michael Hannemann eine deutlich bessere Leistung als in den drei Spielen zuvor. Allerdings konnte der eigentlich verdiente Lohn in Form von drei Punkten nicht eingefahren werden. Spielführer Tobias Becker war wieder in der Anfangsformation zu finden. Zu seinem ersten Einsatz in dieser Runde kam nach langer Verletzungspause Nico Vogt, der ein gutes Comeback hatte und mit seinem Pfostenschuss fast zum Matchwinner geworden wäre. Fehlen wird morgen verletzungsbedingt Michael Kohn. Amadeus Trittner wird krankheitsbedingt für den Rest der Runde ausfallen.