Fußball Lami Sabani verabschiedet sich

Sabani quittiert den Trainerjob in Kirchenkirnberg.
Sabani quittiert den Trainerjob in Kirchenkirnberg. © Foto: Archiv/bu
Kirchenkirnberg / Peter Lindau 27.06.2018
Die Sportvereinigung Kirchenkirnberg setzt auf zwei Eigengewächse als neues Trainergespann.

Die Fußballer der Sportvereinigung Kirchenkirnberg haben eine miserable Saison hinter sich. Vom ehemaligen Bezirksliganiveau ist schon lange nichts mehr übrig. Die Kicker der Spvgg sind im Bezirk Rems-Murr in der Kreisliga B angekommen und wurden in der zurückliegenden Runde Letzter. Zudem hat sich die Elf den Ruf eingehandelt, die Schießbude der Liga zu sein. Ein Torverhältnis von 24:156 ist deutlich. Somit war nicht nur die Abwehr löchrig, auch in der Offensive kam nicht allzu viel zustande. Ein Trainerwechsel wäre damit keine große Überraschung.

Seit Dienstag ist die Katze aus dem Sack. „Nach zwei mageren Jahren haben sich Trainer Lami Sabani und die Spvgg Kirchenkirnberg zum Saisonende freundschaftlich getrennt“, erklärt Rolf Kirschbaum. Der Vorsitzende des Vereins zollt dem scheidenden Trainer Respekt und Anerkennung: „Wir bedanken uns bei Lami Sabani für zwei nicht einfache, aber dennoch schöne und intensive Jahre und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“

Für die kommende Saison will sich die Sportvereinigung „jung und mutig“ präsentieren. Dabei setzt man auf Eigengewächse. Stefan Rauch (27) und Alexander Stecher(25) sind ehemalige Spieler der Spvgg. Rolf Kirschbaum freut sich über das „junge und motivierte Trainerduo“.

Bezirksliga-Erfahrung im Gepäck

Stefan Rauch war die vergangenen viereinhalb Jahre beim TSV Waldhausen „und konnte dort viele Eindrücke und wertvolle Erfahrungen sammeln“, weiß Kirschbaum. Die erste Mannschaft des TSV wurde jedoch in dieser Runde in der Kreisliga A1 Kocher-Rems nur Vorletzter. Alexander Stecher kommt vom SV Kaisersbach zurück. Der SV beendete die Bezirksligasaison auf dem siebten Platz.

Für den Vorsitzenden der Spvgg Kirchenkirnberg ist die Mission der beiden klar definiert: „Gemeinsam wollen sie schwierige Aufgaben angehen, die Mannschaft wieder aufbauen und in eine erfolgreichere Saison führen.“ Doch das wird nicht so einfach sein. „Wichtig dafür sind eine gute Vorbereitung und den Mannschaftsgedanken neu zu beleben“, weiß Kirschbaum.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel