Fußball Ilshofen zum ersten Mal daheim

Ilshofens Spielertrainer Ralf Kettemann bestreitet am ersten Spieltag gegen einen Reutlinger einen Zweikampf. Sowohl dort als auch in Bissingen holte der TSV ein 1:1. Am Samstag folgt die Heimpremiere gegen Nöttingen.
Ilshofens Spielertrainer Ralf Kettemann bestreitet am ersten Spieltag gegen einen Reutlinger einen Zweikampf. Sowohl dort als auch in Bissingen holte der TSV ein 1:1. Am Samstag folgt die Heimpremiere gegen Nöttingen. © Foto: Joachim Bauer
Ilshofen / Viktor Taschner 24.08.2018
Der Aufsteiger TSV Ilshofen hat beim ersten Heimspiel der Oberligasaison den FC Nöttingen vor der Brust.

Die ersten Anzeichen geben Anlass zu Optimismus: Zweimal 1:1 hat der TSV Ilshofen bislang zu Buche stehen. Zweimal hat das Team gegen die hoch eingeschätzten  Gegner aus Reutlingen und Bissingen sogar auswärts geführt. Für einen Aufsteiger, der zunächst mit zwei Gastspielen in die Saison startet, ist die Bilanz daher absolut in Ordnung.

„Natürlich haben wir uns über den späten Ausgleich gegen Bissingen geärgert. Aber es war trotzdem cooler Kollektivfußball von uns“, umschreibt Spielertrainer Ralf Kettemann. „Wir haben uns spielerisch von Spiel 1 zu Spiel 2 gesteigert. Die Jungs haben Lust, schnell dazuzulernen“, erklärt Kettemann, der sich freut, dass das Team die taktischen Vorgaben nach der relativ kurzen Vorbereitung gut umsetzt. „Zu den guten Ergebnissen gehört aber auch viel Aufwand, auch unter der Woche im Training.“

Als richtungsweisend empfindet Kettemann das erste Heimspiel nicht. „Für uns gibt es sowieso nur eine Richtung und die heißt Klassenerhalt. Alles andere wäre utopisch.“ Bei der Heimpremiere möchte er Mut und Überzeugung sehen, wenn das Team in Ballbesitz ist. „Vorne sollte wir auch noch torgefährlicher werden.“ Helfen soll dabei Michele Varallo, der nach seinem Urlaub wieder eine Option ist. Verzichten müssen die Ilshofener auf die Verletzten Benjamin Kurz, Kevin Lehanka und Julian Baumann. Hinter dem Einsatz von Dominik Rummler steht ein Fragezeichen.

Der Gegner FC Nöttingen hat erst ein Saisonspiel bestritten. Am ersten Spieltag holte das Team bei den Stuttgarter Kickers ein 0:0. „Es war ein wirklich gutes Oberligaspiel mit viel Tempo“, sagt Nöttingens Trainer Michael Wittwer. Der Ex-Bundesligaspieler ist 13 Jahre lang für den Karlsruher SC aufgelaufen. Am zweiten Spieltag musste Nöttingen aussetzen, weil Gegner Pforzheim im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen gespielt hat.

„Die Ergebnisse von Ilshofen lassen aufhorchen. Unser Co-Trainer hat sie in Bissingen beobachtet. Es ist auch ihr erstes Heimspiel. Das alles zusammen ist eine gefährliche Konstellation“, weiß Wittwer. Verzichten müssen die Badener in Ilshofen auf Torwart Andreas Dups (Handgelenk).

Info TSV Ilshofen – FC Nöttingen, Samstag, 15.30 Uhr

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