Fußball-Oberliga Ilshofen muss Pokal-Aus schnell abschütteln

Ilshofens Ramazan Kandazoglu (rechts) verfolgt Tamás Herbály vom TSV Crailsheim. Die Horaffen kommen mit 6:5 nach Elfmeterschießen im WFV-Pokal weiter. Ilshofen spielt am Samstag wieder in der Oberliga. Es geht zum SV Oberachern.
Ilshofens Ramazan Kandazoglu (rechts) verfolgt Tamás Herbály vom TSV Crailsheim. Die Horaffen kommen mit 6:5 nach Elfmeterschießen im WFV-Pokal weiter. Ilshofen spielt am Samstag wieder in der Oberliga. Es geht zum SV Oberachern. © Foto: Joachim Mayershofer
Ilshofen / Viktor Taschner 31.08.2018
Der TSV Ilshofen ist am Samstag beim SV Oberachern gefordert. Spielertrainer Ralf Kettemann wird wohl wieder einige Wechsel in der Startelf vornehmen.

Es war nicht so, wie ich es mir erhofft hatte, aber so, wie ich es erwartet hatte“, sagt Ilshofens Spielertrainer Ralf Kettemann zum Aus im WFV-Pokal am Mittwochabend in Crailsheim. „Im Vergleich zum Nöttingen-Spiel hatten wir nur einen Spieler auf der selben Position. In dieser Formation waren wir dann kein normaler Oberligist“, erklärt der Spielertrainer.

Schon am Samstag muss Ilshofen sich auf die nächste Aufgabe fokussieren. Die Hohenloher fahren in der Oberliga zum SV Oberachern im badischen Ortenaukreis (60 Kilometer südlich von Karlsruhe). Deshalb gilt es, die zusätzliche Belastung durch Verlängerung und Elfmeterschießen schnell abzuschütteln. „Vielleicht hat die Extraschicht sogar was Positives. Wir mussten zum Teil über das Limit hinausgehen. Und das brauchen wir, um in der Liga was zu erreichen“, so Kettemann.

Zwei Spieler, die schon gegen Nöttingen in der Startelf standen, haben in Crailsheim die vollen 120 Minuten durchgespielt: Simon Wilske und Lukas Lienert. Erhält das Duo nun am Samstag in Oberachern eine Pause? „Mal sehen. Ich werde mit den beiden reden und dann entscheiden“, sagt Kettemann. Neben Kevin Lehanka, Benjamin Kurz und Julian Baumann drohen zwei weitere Akteure auszufallen. „Baba Mbodji mussten wir in Crailsheim wegen einer Schulterverletzung auswechseln. Bei ihm stehen die Chancen 50:50. Florian Weidner hat Wadenprobleme“, berichtet Kettemann. Unabhängig von der Personallage wird Ilshofen am Samstag wieder einige Akteure einsetzen, die am Mittwoch noch geschont wurden.

Der kommende Gegner, sei eine „echte Hausnummer“, so der Ilshofener Spielertrainer. „Sie haben nicht per Zufall gegen die Stuttgarter Kickers gewonnen.“ Zwar verfügen die Badener nicht über viele Spieler, die höherklassige Erfahrung aus der zweiten oder dritten Liga haben. „Sie spielen aber einen guten Fußball und sind kämpferisch stark.“

In Oberachern (drei Punkte aus drei Spielen) haben sie den guten TSV-Start (fünf Punkte) registriert. „Wer in Reutlingen und Bissingen 1:1 spielt und gegen Nöttingen gewinnt, muss ernst genommen werden“, sagt Trainer Mark Lerandy. Gabriel Gallus, Keven Feger und Demarveay Sheron fallen wegen Verletzungen aus. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Luca Fritz.

Info

SV Oberachern – TSV Ilshofen, Samstag, 15.30 Uhr

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