Fußball-Kreisliga A Hutzenlaub wird neuer Trainer in Gerabronn

Gerabronn / Ralf Mangold 02.05.2018
Der A-Ligist erwartet am Mittwoch den ambitionierten Bezirksligisten SV Wachbach zum Bezirkspokal-Halbfinale.

Keinesfalls chancenlos sieht Volker Beck, sportlicher Leiter des TSV Gerabronn, sein Team gegen die höherklassigen Wachbacher. „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“, beruft er sich dabei auf einen Spruch aus vergangenen Zeiten, der immer noch seine Gültigkeit besitzt.

Bezirksligisten eliminiert

„Wir haben mit dem VfR Altenmünster bereits einen Bezirksligisten eliminiert und mit dem TSV Ilshofen 2, immerhin Tabellenführer in der Kreisliga A2, ein Team mit Bezirksliganiveau im Viertelfinale rausgeschmissen“, weiß er um die Stärken seines Teams.

Immerhin sind die Gerabronner als Aufsteiger Zweiter und haben sehr gute Chancen, über die Relegation den Sprung in die Bezirksliga zu schaffen.

Weiße Weste auf Kunstrasen

„Wir reiten immer noch auf der Euphoriewelle des Aufstiegs und haben seit zwei Jahren nie zweimal hintereinander verloren“, ist Beck optimistisch, dass der ganz große Coup „Bezirkspokalfinale“ gelingen könnte, ohne den Gegner dabei zu unterschätzen – immerhin Dritter der Bezirksliga. Gespielt wird am Mittwochabend um 19 Uhr unter Flutlicht auf dem neuen Kunstrasen, „da haben wir bislang immer gewonnen“.

„Durch die erfolgreiche Saison haben einige unserer Spieler das Interesse höherklassiger Vereine geweckt“, weiß Beck um die Begehrlichkeiten. „Doch alle haben bereits für die neue Saison zugesagt, und wir wollen uns punktuell noch verstärken.“ Mit einer ganz jungen Mannschaft sieht Beck noch großes Entwicklungspotenzial. „In Gerabronn tut sich was“ – so lautet das Motto der Kicker, die in vergangenen Jahren die Kehrtwende geschafft haben und den Niedergang des einstmals so ruhmreichen Klubs in Hohenlohe gestoppt haben und den TSV wieder in eine bessere Zukunft führen wollen.

Bezirksligaaufstieg anvisiert

„Bezirksliga wäre schon toll, aber da hätten wir auch ein großes Problem mit der zweiten Mannschaft, die dann nicht mehr als Reserve mitlaufen könnte.“ Wie schwierig das ist, sieht man an den kaum konkurrenzfähigen zweiten Mannschaften der TSG Kirchberg, TSV Dünsbach und VfR Altenmünster, die das untere Tabellendrittel der Kreisliga B3 bevölkern.

Neuer Coach kommt im Sommer

Ab Sommer gibt es beim TSV Gerabronn eine Veränderung auf der Trainerposition. „Unser Spielertrainer Szabolcs Szvoboda will bei den Sportfreunden Hall in der Landesliga noch einmal höherklassig kicken“, erklärt Beck, warum die erfolgreiche Zusammenarbeit schon nach einer Saison wieder zu Ende gehen wird.

„Dafür haben wir aber auch Verständnis, schließlich ist er erst 26 Jahre alt und gehört zu besten Defensivspielern in der Region. Er wird als Spieler sicherlich schwer zu ersetzen sein.“ Für den Trainerposten hat Beck aber schon einen Nachfolger gefunden: Der Crailsheimer Marcus Hutzenlaub, zuletzt Coach des SV Westgartshausen, wird zukünftig die Richtung auf dem Platz vorgeben. „Die Trainingsmöglichkeiten in Gerabronn und die junge Mannschaft mit großem Potenzial haben ihn überzeugt“, berichtet Beck, dass sich Hutzenlaub zwischen mehreren Angeboten entscheiden musste.

Der 49-Jährige ist Lehrer an der Realschule in Kirchberg. „Bei den Schülern ist Hutzl sehr beliebt. Ich bin mir sicher, dass er mit unseren jungen Spielern auch gut umgehen kann.“

Info

Am Donnerstag um 19 Uhr wird das zweite Halbfinalspiel zwischen der Spvgg Apfelbach und dem TSV Hessental angepfiffen.

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