Fußball-Verbandsliga Hollenbach hat sein Ziel verpasst

Tübingen / Herbert Schmerbeck 08.06.2018
Nach der Niederlage gegen Ehingen-Süd sind die ersten beiden Plätze für Hollenbach nicht mehr erreichbar

Das hatte man sich beim FSV anders vorgestellt. Nur zu gerne wäre der Verbandsligist noch mit der Hoffnung auf einen der ersten beiden Plätze am Samstag zur TSG Tübingen gefahren. „Ich bin dennoch stolz auf das Erreichte“, sagt Trainer Marcus Wenninger. „Wir haben trotz Personalsorgen bis zum vorletzten Spieltag die Chance auf einen der ersten beiden Plätze gehabt.“ Platz 1 und Platz 2 machen nun im Fernduell  Gmünd und Ilshofen unter sich aus.

„Trotz allem wollen wir das Spiel gegen Tübingen erfolgreich gestalten“, sagt Wenninger, „um einen positiven Saisonabschluss zu haben.“ Für Sebastian Walz, Nico Nierichlo, Daniel Breitinger und Boris Nzuzi ist es die letzte Partie im Hollenbacher Trikot. Auch Co-Trainer Victor Enns wurde vergangenen Samstag verabschiedet. Dafür gibt es mit dem Möckmühler Robin Dörner einen dritten externen Neuzugang zu vermelden. Er kommt aus der A-Jugend des FV Löchgau und erzielte in der Oberliga immerhin 14 Treffer. „Damit sind wir, was die Verpflichtungen betrifft, eigentlich durch“, sagt Manager Karl-Heinz Sprügel.

Verjüngung geht weiter

Ein Fragezeichen gibt es noch bei Hannes Volk. Der Routinier hat noch keine sichere Zusage für nächste Saison gegeben.  Die Hollenbacher verjüngen die Mannschaft also weiter. Ob dies reicht, auch nächste Saison vorne in der Verbandsliga mitzuspielen, bleibt abzuwarten. „Wir haben trotz der Abgänge eine gesunde Mischung“, sagt Wenninger. „Wir haben uns bewusst für den Weg entschieden.“

Doch zunächst steht noch das Spiel ohne Wert in Tübingen auf dem Programm. „Es ist jetzt kein Fiasko, dass es so gelaufen ist. Es ist eine Möglichkeit, die schon vor der Saison bestanden hat. Ich denke, es gab mehr positive als negative Dinge.“

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