Fußball-Oberliga Hohe Erwartungen im Gäste-Umfeld

Keine guten Erinnerungen hat der TSV Ilshofen (rote Trikots) an das Heimspiel gegen Gmünd in der vergangenen Runde: Er unterliegt der Normannia mit 1:2.
Keine guten Erinnerungen hat der TSV Ilshofen (rote Trikots) an das Heimspiel gegen Gmünd in der vergangenen Runde: Er unterliegt der Normannia mit 1:2. © Foto: Archiv/Werner Kurz
Ilshofen / ruf, hk 14.09.2018
Der TSV Ilshofen erwartet am Samstag den letztjährigen Verbandsliga-Meister 1. FC Normannia Gmünd.

Eine gewisse Erleichterung ist bei Ralf Kettemann zu spüren. Der Spielertrainer des TSV Ilshofen ist froh darüber, dass seine Mannschaft die beiden „englischen Wochen“ hinter sich hat. „Insgesamt betrachtet haben wir es gut gemacht. Lediglich in Bahlingen hat man etwas gemerkt. Doch unser Spiel dort war okay – bis auf das Ergebnis.“ Mit 0:3 unterlag Ilshofen. „Aber wir waren nicht chancenlos“, betont Kettemann.

Zum ersten Mal in dieser Oberliga-Saison scheint der TSV Ilshofen in einer anderen Position zu sein, denn die Normannia hat in sechs Spielen nur einen Punkt geholt, Ilshofen dagegen bereits neun. „Das sollte niemand falsch einschätzen“, warnt Kettemann, „die Normannia hat fast die gleiche Mannschaft wie in der vergangenen Saison und war in dieser Runde immer knapp dran, etwas zu holen.“ Der Gmünder Trainer Holger Traub sieht es ähnlich. Er ist überzeugt, dass sich „zwei Teams auf gleichem Niveau treffen, bei denen lediglich Kleinigkeiten im Spielverlauf den Unterschied machen.“

Für die Vereinsverantwortlichen im Gmünder Schwerzer ist trotz des verpatzten Ligaauftakts Ruhe angesagt. Im Umfeld der Zuschauer ist jedoch der Erfolgsdruck auf die junge Elf ungleich höher. Die Erwartung, dringend zu punkten und vielleicht in der Tabelle einen kleinen Schritt nach vorne zu machen, ist spürbar. Im Vorjahr lief es bei den Gmündern ähnlich, dann kam das Gastspiel in Ilshofen. Die Normannia siegte 2:1 und kehrte in die Erfolgsspur zurück.

Energie und Siegeswille

Was den TSV Ilshofen in den bisherigen Spielen auszeichnete, war viel Energie und Siegeswille. „Die Leidenschaft ist wirklich da“, freut sich Kettemann, der genau diese vor der Saison vehement eingefordert hatte. Er muss am Samstag auf Benjamin Kurz, Kevin Lehanka, Julian Baumann und Florian Weidner verzichten. Gefährdet ist der Einsatz von Carl Murphy, der bislang der Abwehr große Stabilität verlieh. Dafür kehrt Lamar Yarbrough zurück.

Die Gmünder müssen drei Spiele ohne Simon Fröhlich (Rotsperre) auskommen. Wieder genesen sind Stephan Fichter und Nermin Ibrahimovic.

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