Eine besondere Ehre wurde den Fußballern des TSV Blaufelden zuteil, denn die Bürgermeisterin hatte die Meisterhelden zu einem kleinen Rathausempfang eingeladen. Und dieser Einladung sind die Kicker zusammen mit den TSV-Vorständen und der Abteilungsleitung Fußball natürlich gerne gefolgt.

„Es ist einfach toll, was die Fußball-Mannschaft des TSV in dieser Saison geleistet hat“, würdigte Petra Weber die Leistung der Fußballer in ihrer Ansprache. „Da hat sogar mich das Fußballfieber gepackt und ich musste einfach trotz des Hohenloher Volksfestes nach Creglingen fahren“, gestand die Gemeindechefin, die normalerweise nicht viel mit Fußball am Hut hat, aber im entscheidenden Spiel voll mitfieberte.

Sicher nicht ganz ohne Eigennutz, denn dass sich diese Meisterschaft am Pfingstsamstag natürlich auch sehr positiv auf das Hohenloher Volksfest auswirken würde, war der Gemeindeverwaltung schnell klar. Die Bürgermeisterin wusste dank der guten Zuarbeit von ihrem Mitarbeiter Raphael Strotzer, dass die Blaufeldener zehn magere Jahre hinter sich hatten, in denen es in der Kreisliga B nie für einen einstelligen Tabellenplatz gereicht hatte. Erst mit dem neuen Trainer Jochen Schneider und der neuen Abteilungsleitung Oliver Fink und Lukas Leiser ging es endlich wieder bergauf.

Premiere bei der Bierprobe

An der Bierprobe des Hohenloher Volksfestes gab es eine Premiere. Nach dem Fassanstich durch die Bürgermeisterin durfte TSV-Kapitän Alexander Heth noch ein zweites Fass für die Aufsteiger anstechen, das vom Gemeindeoberhaupt gesponsert wurde. Danach ging das Wort an den 3. Vorsitzenden Matthias Bach weiter, der in der Vorstand­schaft für die Abteilung Fußball zuständig ist. Er bedankte sich für den großartigen Empfang an der Bierprobe sowie die Einladung ins Rathaus: „Wir finden dies sehr wertschätzend für unsere Mannschaft und unseren Verein.“ Auch Bach zeigte sich überwältigt vom beinahe sensationellen Titelgewinn: „Kein Drehbuchautor hätte die Geschichte von dieser Meisterschaft schöner schreiben können. Es ist wie ein Märchen für unseren TSV Blaufelden. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich an manche Momente zurückdenke.“

Damit war auch vor der Saison nicht unbedingt zu rechnen. Keine einzige Mannschaft hatte die „Nordlichter“ als Favorit ausgemacht. Besonders stolz ist die Vereinsführung darauf, dass der Aufstieg fast ausschließlich mit Spielern aus der eigenen Jugend geschafft wurde. Nur Torwart-Routinier Ralf Möbius kommt nicht aus der Gemeinde Blaufelden. Im letzten Spiel gegen Creglingen betrug der Altersdurchschnitt des Blaufeldener Teams ohne ihren 41-jährigen zuverlässigen Keeper gerade mal 21, 8 Jahre. Sogar zwei A-Jugend-Spieler waren mit von der Partie.

Blumenstrauß in Blau und Weiß

Geschenke gab es natürlich auch. Petra Weber überreichte einen Umschlag mit einem Scheck an den Finanzreferenten Dieter Hauck. Aber auch die TSVler hatten Präsente für sie dabei. Der 1. Vorsitzende Ralf Beyer überreichte einen großen Blumenstrauß, natürlich in den Vereinsfarben Blau und Weiß. Und Lukas Leiser, der stellvertretende Abteilungsleiter, hatte für die Bürgermeisterin eines der begehrten Meister­shirts mit dem Slogan „Wenn Träume wahr werden…“ dabei.

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