In dieser Liga müsse man immer ans Maximum gehen, sonst sei es schwierig, was zu holen. Thorsten Schift, Trainer der Sportfreunde Schwäbisch Hall, meint, dass sein Team die Auswärtsaufgabe beim Aufsteiger Kornwestheim „ein Stück weit zu locker“ angegangen sei. „Daraus müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen.“

Am Samstag muss sich die Sportfreunde-Elf mit dem nächsten Neuling auseinandersetzen. Die SG Sindringen/Ernsbach ist als Meister der Bezirksliga Hohenlohe jetzt eine Klasse höher unterwegs. Wegen der räumlichen Nähe kenne man dieses Team besser als andere. „Mit Marc Zeller haben sie zum Beispiel einen Spieler, der mit Hollenbach in der Oberliga unterwegs war“, zählt Schift auf. Torjäger Christian Baier sei ebenfalls ein Ausnahmekönner. „Die Sindringer sind bei Standards gefährlich. Da müssen wir sicher aufpassen.“ Schift vermutet, dass der Gegner tief stehen und auf Konter lauern werde. „Wir sind der Favorit, aber gerade solche Spiele gegen Teams aus dem unteren Tabellenbereich sind meist schwieriger als gegen Mannschaften aus der oberen Hälfte“, warnt der Sportfreunde-Coach. Die Sindringer werden zudem mit neuem Selbstvertrauen in den Optima-Sportpark fahren, schließlich gewann das Team zuletzt mit 3:0 gegen Bietigheim.

Nach dem 1:4 in Kornwestheim und dem Ende der Siegesserie mit sieben Dreiern in Folge lässt Schift Veränderungen in der Formation durchblicken. Der zuletzt verletzte Joshua Voigt ist noch nicht bei 100 Prozent, sollte aber zumindest den Sprung in den Kader schaffen. Bei Philipp Minder und Ali Gökdemir, die beide in Kornwestheim angeschlagen vom Platz mussten, hoft Thorsten Schift, dass es für einen Einsatz reicht. Definitiv nicht an Bord sind Tim Großberndt (Adduktoren) und Selcuk Vural (Außenband im Knie). „Wir müssen schauen, wie die Personallage ist und welche Aufstellung dann passt.“ Aber egal, welche Haller am Ende in der Anfangsformation stehen, sie alle werden ans Maximum gehen müssen.

Info Sportfreunde Hall – SG Sindringen/Ernsbach, Samstag, 14 Uhr