Oberliga FSV Hollenbach kickt gegen SSV Reutlingen

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MARC SCHMERBECK 08.08.2014
Ein Risikospiel zum Auftakt. Am Samstag, 15.30 Uhr, empfängt Oberligist FSV Hollenbach den SSV Reutlingen. Das Heimrecht wurde gedreht.

Da die Stuttgarter Kickers derzeit das Stadion an der Kreuzeiche als Heimspielstätte nutzen, wurde das Heimrecht getauscht. Die Reutlinger waren in der Vergangenheit gern gesehene Gäste in der Jako-Arena. Zum einen brachten sie immer einige Zuschauer mit und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse.

Zum anderen ließen sie die Punkte als Gastgeschenke im Greut. Nur einen Zähler entführte der SSV bislang aus Hollenbach. "Das ist eine spielstarke Mannschaft, die das Zeug dazu hat, in dieser Runde ganz vorn mitzuspielen", sagt Stehle. Trotzdem gehen die Hollenbacher selbstbewusst in die Partie. "Das ist ein richtiger Knaller", sagt Martin Schmidt. In der vergangenen Saison trug der Innenverteidiger die Kapitänsbinde des FSV. Diese Saison ist bisher noch keine Entscheidung gefallen, wer Spielführer sein wird.

Personell kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen

So wird auch kein Gedanke daran verschwendet, dass die Reutlinger als heißer Titelkandidat gelten und Trainer Murat Isik in einem Interview der Hohenzollerischen Zeitung sagte: "Im Vorjahr blieben wir sieben Spiele unbesiegt, jetzt geht es in Hollenbach los." Die Vorbereitung verlief bei den Hollenbachern ordentlich. "Wir sind in den Tests immer wieder nachlässig in der Rückwärtsbewegung gewesen. Daran müssen wir arbeiten", sagt Stehle. Vernachlässigt sein Team etwa sein bisheriges Prunkstück?

Personell kann der Trainer vor dem Auftakt aus dem Vollen schöpfen. Nur Christoph Schenk, der sich einen Bänderanriss im Pokalspiel gegen Neckarrems holte, ist noch etwas angeschlagen, kann aber voraussichtlich spielen. Fehlen wird Philipp Prümmer mit einer Muskelverletzung. Fakt ist aber wohl, dass die drei externen Neuzugänge Maximilian Gebert, Tizian Amon und Volkan Demir einen so guten Eindruck hinterlassen haben, dass auch sie in der Startelf stehen könnten.

Da die Reutlinger Anhänger immer noch als Risikofans eingestuft werden, wird es wieder eine Trennung der Zuschauer geben. In den vergangenen Jahren gab es aber kaum Auffälligkeiten.

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