Fußball Frederik Heynold schlittert knapp am Ehrentor vorbei

Der Rettungsversuch kommt zu spät.
Der Rettungsversuch kommt zu spät. © Foto: Thomas Kostan
Gerabronn / Von Willi Hermann 02.07.2018
Der Drittligist Karlsruher SC entscheidet die Partie gegen die Hohenlohe-Auswahl mit 8:0-Toren für sich.

Die gut 400 Zuschauer, die den Weg zum Spiel der Jako-Auswahl gegen den Karlsruher SC nach Dünsbach gefunden haben, dürften am Ende ebenso zufrieden gewesen sein wie die beiden Dünsbacher Spieler Jens Kostan und Frederik Heynold, die im Auswahl-Aufgebot standen.

Für Jens Kostan, der in der ersten Hälfte das Tor hütete, war es nach eigenen Worten eine „coole Erfahrung“ gegen einen solchen Gegner zu spielen. „Ich hätte natürlich gerne weniger Gegentore kassiert, aber man hat schon gesehen, mit welchem Tempo Karlsruhe spielen kann. Aber es war klasse, hier auch mit den Spielern aus der Ober- und Verbandsliga mitzuhalten.“

Ähnlich begeistert äußerte sich auch Frederik Heynold, der in der zweiten Hälfte in der Offensive der Auswahl mitwirkte und auch an den beiden gefährlichsten Szenen der Hohenloher maßgeblich beteiligt war. „Karlsruhe ist echt stark, aber nicht unerreichbar. Eigentlich hätten wir am Anfang der zweiten Halbzeit das Tor machen müssen, aber ich bin nicht mehr besser hingekommen, so dass der Ball knapp vorbeiging...“

Es dauerte nicht einmal zwei Minuten, ehe Jens Kostan den ersten Schuss parieren musste. Nach zehn Minuten war er gegen den Schuss von Dustin Möbius ohne Chance. In der Folge gelang es der Jako-Auswahl fast 20 Minuten lang, den Gegner einigermaßen vom Tor wegzuhalten, ehe Daniel Roßbach zum 2:0 abstauben konnte. In den Minuten vor der Pause drehte der Drittligist dann richtig auf und baute den Vorsprung binnen fünf Minuten auf 5:0 aus.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatten die Hohenloher ihre beste Szene. Frederik Heynold konnte sich auf der linken Außenbahn durchsetzen und auf Dominik Feger querlegen. Dessen Schuss wurde vom Karlsruher Martin Stoll für seinen bereits geschlagenen Torhüter geklärt. Der Ball kam dann noch einmal vors Tor, und Frederik Heynold kam mit langem Bein zwar noch ans Leder, aber der Ball trudelte Zentimeter am Pfosten vorbei.

Danach übernahmen die Gäste aus dem Badischen wieder das Kommando und bauten den Vorsprung bis zum Ende weiter auf 8:0 aus.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel