Fußball Ein Kracher folgt dem anderen

Pfullingen / Herbert Schmerbeck 15.09.2017

Die Gastgeber stehen nach vier Spielen noch ungeschlagen mit zehn Punkten an der Tabellenspitze der Verbandsliga, Hollenbach ist Dritter mit neun Zählern. „Wir müssen es uns jede Woche neu erarbeiten“, sagt FSV-Trainer Marcus Wenninger, „sonst wird es gegen jeden Gegner schwer.“

Nach dem unglücklichen 1:2 gegen den FC Wangen tat der Heimsieg zuletzt gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen den Hollenbachern richtig gut. Auch wenn er hart erarbeitet war. „Mit Ilshofen und Dorfmerkingen haben wir jetzt zwei Mitfavoriten geschlagen. Gegen Öhringen haben wir drei Punkte geholt. Wenn man nach vier Spielen neun Punkte und zwei Spitzenspiele gewonnen hat, ist es in Ordnung“, sagt Wenninger. Aber er hat auch bemerkt, dass seine Mannschaft bisher lediglich gegen Ilshofen über 90 Minuten eine konzentrierte Leistung brachte. Gegen Öhringen gefiel dem Coach die erste Halbzeit nicht, gegen Wangen verspielte der FSV in der zweiten Halbzeit eine Führung, und gegen Dorfmerkingen war wieder die erste Hälfte die schwächere. „Die Mannschaft hat es ein Stück weit selbst in der Hand.“ Die Hollenbacher müssen sich an die neuen Anforderungen in der Verbandsliga gewöhnen. In der Oberliga hieß es in erster Linie mit Kampf dagegen zu halten. In der Verbandsliga steht der FSV durchaus unter Siegeszwang. „Daran muss sich die Mannschaft erst gewöhnen. Wenn man vorne mitspielen will, darf man sich nicht viele Ausrutscher erlauben.“

Sindelfingen schlug zuletzt den Aufsteiger SKV Rutesheim mit 1:0. „Wir hatten die besseren Chancen, haben es uns mit wenig Ruhe am Ball aber auch selbst schwer gemacht“, sagte VfL-Trainer Maik Schütt.

Info VfL Sindelfingen – FSV Hollenbach, morgen, 17 Uhr