Mädchenfußball - WFV-Endrunde Ein Festival in Schwarz und Gelb

Großer Jubel nach dem Finalsieg. Die C-Mädchen des TSV Crailsheim verteidigten nicht nur ihren württembergischen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich, sondern blieben zudem in der gesamten Hallenrunde ungeschlagen. Privatfoto
Großer Jubel nach dem Finalsieg. Die C-Mädchen des TSV Crailsheim verteidigten nicht nur ihren württembergischen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich, sondern blieben zudem in der gesamten Hallenrunde ungeschlagen. Privatfoto
Mädchenfußball - WFV-Endrunde / HO 06.03.2012
Die Endrunde um die württembergische Hallenmeisterschaft wurde zu einem Festival in Schwarz-Gelb. Die U15-Mädels verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr und blieben in der Hallensaison ohne Niederlage.

Auch die B-1-Juniorinnen schafften in Burladingen nach etwas holprigem Beginn den Einzug ins Finale, mussten sich aber dort dem FV 09 Nürtingen durch eine umstrittene Strafstoßentscheidung geschlagen geben.

Ohne Torfrau Johanna Popp erwischten die C-Juniorinnen einen furiosen Start. Mit einem 4:1 gegen Frommern-Dürrwangen und einem ebenso deutlichen 3:0 gegen Sülzbach stand die Qualifikation für das Halbfinale schon vorzeitig fest. Trotz heftiger Gegenwehr gestalteten die "Horaffen" auch das dritte Gruppenspiel gegen den Nachbarn aus Satteldorf mit 3:2 erfolgreich.

An Spannung nicht zu überbieten dann das Halbfinale gegen den Erzrivalen aus Sindelfingen. Als nach regulärer Spielzeit kein Sieger gefunden war, musste ein Strafstoßschießen über den Einzug ins Endspiel entscheiden. Dabei brachten die "Horaffen" das Kunststück fertig, mit allen fünf Schützinnen erfolgreich zu sein, während sich die Sindelfinger eine "Fahrkarte" erlaubten. In einem einseitigen Finale hatte der SV Alberweiler beim 4:0 gegen eine entfesselt aufspielende Hecker-Truppe aus Crailsheim unter dem Strich letztlich keine echte Siegchance und bei der Schlusssirene brachen Mannschaft und lautstarker Anhang in einen ohrenbetäubenden Jubel aus.

Bei den U-17-Juniorinnen hatte man sich im TSV-Lager nur eine Außenseiterrolle zugetraut, zumal Luisa Scheidel in der Startformation der Bundesliga-Elf gegen Saarbrücken stand. So verliefen die Auftaktpartien in einer starken Gruppe gegen Sindelfingen (1:1) und Nürtingen (0:0) sehr ausgeglichen, wobei die Chancenverwertung doch einige Wünsche offenließ. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Verbandsliga-Tabellenführer Ulm musste unbedingt ein Sieg her, um die Runde der letzten vier zu erreichen. Am Ende hieß der 2:0-Sieger TSV Crailsheim, und das Halbfinale war erreicht. Dort bekamen es die TSV-Girls mit Titelverteidiger SV Eutingen zu tun, und nun liefen die "Horaffen" zu toller Form auf und rissen die Schwarzwälderinnen mit 3:0 aus allen Titelträumen.

Im Finale kam es erneut zum Vergleich mit Gruppengegner FV 09 Nürtingen. Schnell führte der TSV mit 1:0, doch nun hatte wohl der Unparteiische etwas gegen einen Doppelerfolg der Hohenloher. Durch eine ganze Reihe undurchsichtiger Entscheidungen, darunter ein sehr umstrittener Strafstoß, kamen die TSV-Mädels um den Lohn ihrer fußballerischen Arbeit.

Noch lange nach dem Schlusspfiff konnten sich die Gemüter nicht beruhigen, am Ende überwog aber dann doch der Stolz über die gezeigten Leistungen, und im Oberliga-Spiel am Samstag gibt es gegen den FV 09 Nürtingen die Möglichkeit zur Revanche.

Für den TSV Crailsheim spielten: C-Juniorinnen: Sophie Buckenmaier, Karina Sachs, Lia Karl, Saskia Funke, Melina Riek, Ann-Kathrin Huber, Pia Pooch, Celine Pollak

B-Juniorinnen: Lisa Huber, Sarah Heinkelein, Veronika Michel, Luise von Weichs, Natalie Baumann, Silvane Rhret und Lena Engelhart.