Fußball-Verbandsliga Duell der Absteiger

Schwäbisch Hall / ruf 08.06.2018
Die Sportfreunde Schwäbisch Hall fahren zur TSG Öhringen, die ihnen in die Landesliga folgt.

Das Ende bedeutetet gleichzeitig auch einen Anfang. Nach sieben Jahren Zugehörigkeit zur Verbandsliga müssen die Sportfreunde Schwäbisch Hall in die Landesliga. Der vorerst letzte Auftritt in der höheren Spielklasse ist am Samstag bei der TSG Öhringen. Dieses Duell wird es auch in der kommenden Runde geben, denn die TSG steht als Vorletzter ebenfalls bereits als Absteiger fest.

Selbst mit einem Sieg können die Sportfreunde nicht mehr an der TSG vorbeiziehen. Einen versöhnlichen Abschluss einer ansonsten enttäuschenden Saison wünscht man sich im Haller Lager. „So ein Nachbarschaftsduell ist schon etwas Besonderes“, meint Sportfreunde-Coach Petar Kosturkov. Für die Haller ist es das zweite in Folge, am vergangenen Samstag gab es eine 1:2-Niederlage gegen den TSV Ilshofen. „Wir waren alle frustriert“, bekennt der Bulgare, schließlich fiel der Siegtreffer in der letzten Sekunde der Nachspielzeit, als Torwart Lukas Dambach einen Ball außerhalb des Strafraums nicht klären konnte und Martin Hess ins leere Tor einschoss.

In Öhringen werden Daniel Martin und Yannic Hornberger fehlen. Während Hornberger den Verein verlässt, bleibt Martin in Hall. „Er soll sich richtig auskurieren, dass er zu Beginn der Vorbereitung fit ist“, erklärt Kosturkov das Fehlen des Mittelfeldmanns als Vorsichtsmaßnahme.

Die TSG Öhringen sorgte an den vergangenen beiden Spieltagen für torreiche Spiele. Am vergangenen Samstag gewann die TSG mit 4:0 beim FC Albstadt, obwohl der Abstieg bereits feststand. Der war nach dem 4:7 gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen besiegelt. Danach bemängelte Trainer Wolfgang Guja fehlende Disziplin. Seine Spieler schienen auf ihn gehört zu haben, als sie in Albstadt antraten. Dennoch muss der Aufsteiger nach nur einer Saison sofort wieder runter.

Petar Kosturkov blickt mit gemischten Gefühlen auf seine Saison mit den Sportfreunden zurück. „Mir war klar, dass es sich um ein mittelfristiges Projekt handelt. Wir hatten eine gute Phase. Knackpunkt war das Spiel gegen Wangen. Wenn wir das gewonnen hätten, wären wir zumindest nicht so frühzeitig abgestiegen. Wir hatten aber auch zwei, drei richtig schlechte Spiele. Es fehlte uns letztlich an Konstanz.“

In Öhringen soll nach zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten vier Spielen noch ein Erfolgserlebnis dazukommen.

Info

TSG Öhringen – Sportfreunde Schwäbisch Hall, Samstag, 15.30 Uhr

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