Landesliga Crailsheimer setzen auf ihre Heimstärke

Der TSV Crailsheim ist im Schönebürgstadion eine Macht. Nur zwei Niederlagen kassierte der Aufsteiger dort und ist damit Zweiter der Heimtabelle. Foto: Schmidt
Der TSV Crailsheim ist im Schönebürgstadion eine Macht. Nur zwei Niederlagen kassierte der Aufsteiger dort und ist damit Zweiter der Heimtabelle. Foto: Schmidt
Crailsheim / RALF MANGOLD 28.11.2014
Mit dem Sieg über Viktoria Backnang hat sich der TSV Crailsheim wieder im vorderen Tabellenviertel zurückgemeldet. Nun kommt Eltingen.

Zum letzten Spiel vor der Winterpause kommt der TSV Eltingen am Samstag um 14.30 Uhr ins Schönebürgstadion. "Eine gute Mannschaft, gegen die wir uns beim 2:2 in der Vorrunde schon äußerst schwergetan haben", erwartet TSV-Coach Oliver Schwerin keineswegs einen Selbstläufer gegen die Eltinger, die nach Ende der Vorrunde auf Platz 13 und somit einem Abstiegsplatz notiert sind. Fehlen werden Schwerin auf jeden Fall Tim Messner, Sebastian König und Anil Öztürk.

Doch die Gäste haben zumindest ein wenig Selbstvertrauen getankt, auch wenn sie in der 90. Minute den Gegentreffer zum 1:1-Endstand im Derby bei der Spvgg Ludwigsburg hinnehmen mussten. "Man hat gemerkt, dass wir mit Mario Klotz (Anmerkung der Redaktion: nach Rotsperre erstmals wieder dabei) in der Spitze die Bälle besser halten können. Jetzt wollen wir auch in Crailsheim etwas holen", wird Eltingens Abteilungsleiter Achim Kiesel auf der Vereins-Homepage zitiert.

Insgesamt ist Oliver Schwerin mit der Vorrunde sehr zufrieden. "Wir haben gut angefangen, hatten dann allerdings ein kleines Loch. Die letzten sechs, sieben Spiele lief es dann aber wieder super und ich freue mich insbesondere darüber, dass meine Spieler eine so gute Entwicklung genommen haben", so das Fazit des TSV-Trainers, der als Liganeuling mit seinem Team sogar noch ins Aufstiegsrennen eingreifen könnte. "Jedes Spiel in der Landesliga ist ziemlich eng, aber mit dem Abstieg sollten wir sehr wahrscheinlich nichts mehr zu tun haben. Ich schaue trotzdem nicht auf die Tabelle, sondern von Spiel zu Spiel. Und wenn die Entwicklung passt, dann spiegelt sich das auch in den Ergebnissen wider."

Nach dem Spiel geht es dann in die wohlverdiente rund zweimonatige Winterpause, bevor Anfang Februar das Training wieder beginnt. Da heißt es abschalten und Kraft tanken, unterbrochen nur durch drei Hallenauftritte in der Region.