Frauenfußball-Regionalliga Crailsheim punktet beim Tabellendritten

Melike Baki (links) im Laufduell mit einer Verteidigerin des SV Alberweiler.
Melike Baki (links) im Laufduell mit einer Verteidigerin des SV Alberweiler. © Foto: Heiko Kirbach
Alberweiler / Günther Herz 11.05.2018
Ob dieser Zähler zum Klassenerhalt in der Regionalliga ausreicht, wird sich erst am Sonntag zeigen.

Crailsheim hatte die besseren Chancen, Alberweiler die bessere Spielanlage. So könnte man in Kurzfassung das Resümee des torlosen Unentschiedens für das Auswärtsspiel des TSV am Vatertag ziehen. Dieser Punkt kann wertvoll sein. 

Die Crailsheimerinnen begannen druckvoll und hatten mehr Ballbesitz im Mittelfeld, doch der „Zug nach vorne“ fehlte der Gästeelf etwas. Luisa Scheidel mit einem Schuss aus 23 Metern eröffnete in der 10. Minute das Chancenplus. Doch dieser war leicht zu hoch angesetzt. Anders in der 21. Spielminute; Luisa Scheidel trat aus fast 30 Metern zum Freistoß aus zentraler Position an. Ihren platzierten Ball konnte die Torspielerin so gerade noch aus dem Winkel fischen. Den anschließenden Eckstoß köpfte die hoch gewachsene Spielführerin Juliane Klenk nur knapp über das Tor der Alberweilerer.

In der Folgezeit fanden die Gastgeberinnen mit schnellem und präziserem Passspiel besser ins Match, ohne jedoch zwingende Chancen zu erspielen. Crailsheim hielt dagegen, musste aber bei harten Tacklings dreimal eine Verletzungsauszeit nehmen.

Alberweiler bestimmt das Spiel

Nach dem Seitenwechsel bestimmte Alberweiler das Spiel deutlicher und Crailsheim hatte – anders als in der ersten Hälfte – deutlich weniger Ballbesitz. Allerdings blieben auch hier die Strafraumszenen eher Mangelware. Nach gut einer Stunde war das Glück bei Alberweiler, nachdem ein Querschläger der „Grünen“ das eigene Tor nur um Haaresbreite verfehlt hatte. Die größte Chance des ganzen Spiels hatte Crailsheim durch einen Freistoßkracher von Luisa Scheidel an das rechte Lattenkreuz. Die Gäste stürmten weiter, Alberweiler machte geschickt die Mitte zu. So blieb es letztendlich bei einem Remis, mit dem Crailsheim nach dem Spiel nicht so viel anfangen konnte, da man den vergebenen Möglichkeiten mehr nachtrauerte als man sich über den gewonnen Punkt freuen konnte. Die Heimelf hatte die bessere Spielanlage, Crailsheim hatte mehr Biss. So kam letztendlich ein 0:0 der besseren Sorte zustande.

Ob Crailsheim dieser Punkt nützt, wird sich erst am Sonntag nach dem Spiel in Weinberg (Anpfiff 14 Uhr) zeigen. Mit einem weiteren Punkt beim Tabellenzweiten könnte sich die Horaffenelf aus eigener Kraft vor dem Abstieg retten.

So spielten sie

Alberweiler – TSV Crailsheim 0:0

TSV Crailsheim: Gieck, Hasenfuß, Schmölz (46. Kirbach), J. Klenk, Klärle (78. Pollak), Scheidel, Bohn (72. Reuther) Horwath, Baki, Specht, Uhl

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