Heilbronn / Joachim Mayershofer Nach dem WFV-Pokalspiel gegen Ilshofen am Mittwoch muss der TSV Crailsheim in der Landesliga nun nach Heilbronn.

„Wir können stolz auf unsere Leistung sein, aber am Sonntag wird es ein ganz anderes Spiel“, sagt Crailsheims Trainer Michael Gebhardt nach dem überraschenden Sieg im WFV-Pokalspiel gegen den Oberligisten Ilshofen am Mittwoch (6:5 nach Elfmeterschießen) und tritt damit auf die Euphoriebremse vor der Landesliga-Partie bei Aramäer Heilbronn. „Es war ein schöner Moment für uns, aber wir dürfen jetzt keine Mondziele für die Saison ausgeben“.

Der TSV Crailsheim wirft den TSV Ilshofen nach einem packenden Spiel im Elfmeterschießen aus dem WFV-Pokal.

Nach den anstrengenden 120 Minuten seien die Beine bei seinen Kickern natürlich schwer, sagt Gebhardt. TSV-Physiotherapeutin Franziska Bromberger werde viel zu tun bekommen, mutmaßte der Coach, der sich bewusst war, dass sein Team auch das nötige Spielglück hatte. „Nach 70 Minuten ist der Akku bei uns leerer geworden, aber wir haben uns bei jeder Pause gesagt, dass wir jetzt nur noch gewinnen können. Und man muss auch sagen: Wir hätten das Spiel in den ersten 60 Minuten schon in unsere Richtung drehen können, hatten die besseren Chancen und die absolute Bereitschaft und den Willen, die Sensation schaffen zu wollen.“ Sein Team sei ans Limit gegangen, aber auch Ilshofen habe alles geben müssen, so Gebhardt.

Der kommende Gegner Heilbronn war am Mittwoch ebenfalls im WFV-Pokal aktiv, verlor gegen den starken Oberligisten Freiberg nur mit 0:3. „Sie haben eine gute Defensive und mit Robert Grau einen klasse Stürmer“, sagt Gebhardt. „Wir wollen unseren guten Start natürlich fortführen.“

Der TSV Ilshofen ist am Samstag beim SV Oberachern gefordert.