BWK-Cup Bilanz ohne Fehl und Tadel

Im Halbfinale setzten sich die Youngsters aus Leverkusen gegen Gladbach durch.  Foto: Ralf Mangold
Im Halbfinale setzten sich die Youngsters aus Leverkusen gegen Gladbach durch. Foto: Ralf Mangold © Foto: Ralf Mangold
Ilshofen / Klaus Helmstetter 17.01.2017
Die achte Auflage stellt ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte des BWK-Arena-Cups für Jugendmannschaften in Ilshofen da.

Die achte Auflage des BWK-Cups in Ilshofen schreibt die Erfolgsgeschichte ihrer sieben Vorgänger-Auflagen mit Nachdruck fort. „Perfekt“ lautet das Kurzfazit von Turnierchef Dario Caeiro, und um das entsprechend wirken zu lassen, legt er noch eine kleine Kunst-Pause ein. „Einfach perfekt!“ Auch in wirtschaftlicher Hinsicht ist der BWK-Cup auf einem sehr guten Weg. Der Sponsorenpool, zeigt Caeiro auf, ist von 40 auf 70 Partner angestiegen, wobei der Namensgeber sich seit letztem Jahr komplett herausgenommen hat. Ein weiterer Grund zur Freude bei den Turnierchefs Dario Caerio und Jens Betsch: Mit insgesamt 5000 Zuschauern dürfen sie hochzufrieden sein. „Am Sonntag waren wir ab 15.30 Uhr beim Catering ausverkauft!“

Eine unglückliche Verletzung gab es am Wochenende. Betroffen der Stuttgarter Maurice Kramny, Sohn des ehemaligen VfB-Trainers Jürgen Kramny. Laut Caeiro ist er auf die Hand gefallen, hat sich den Unterarm gebrochen, musste in Hall operiert werden. Für gestern war allerdings schon seine Rückfahrt in die Landeshauptstadt geplant.

Identisch im Vergleich zum Vorjahr war heuer das Teilnehmerfeld. „Wir überlegen aber, drei, vier Teams auszutauschen. Das war eigentlich schon für dieses Jahr angedacht.“ Und um welche könnte es sich dabei handeln? „Nürnberg, an erster Stelle. Hinter Galatasary, Basel und Kaiserslautern würde ich noch Fragezeichen setzen.“ Die Coaches der Franken haben sich weder bei Trainerabend noch Playersnight sehen lassen. Das ist Caeiro bitter aufgestoßen. „So etwas halte ich gegenüber unseren ehrenamtlichen Helfern für respektlos.“ Bei den übrigen drei Teams dürften in erster Linie sportliche Gründe eine Rolle spielen.

Kontakte zu Europas Topteams

Grundlegende Überlegung bleibt, in jeder Turniergruppe auch eine Mannschaft aus dem Ausland an den Start zu bringen. Sollten  Basel oder Galatasaray nicht mehr kommen, entstünde eine Vakanz. Aufgrund der intensiven Vernetzung der Ilshofener Turniermacher gibt es, dem Vernehmen nach, lockere Kontakte zu Manchester United, FC Barcelona oder Ajax Amsterdam. Caeiros Lieblingsverein Benfica Lissabon war bei der Turnierpremiere mit einer Futsal-Mannschaft am Start. Dieses Mal gab es Kontakte zum Stadtrivalen Sporting. Eine Teilnahme hat sich aber nicht realisieren lassen.

Eine Renaissance erlebte rund um den Arena-Cup eine Idee, die schon in der Vergangenheit mal diskutiert wurde, nämlich das Hohenloher Hallenmasters unter Umständen am Freitag vor dem Arena-Cup vor Ort auszuspielen.  Dario Caeiro hat Sebastian Karg und Lars Schaborack, Organisatoren der Crailsheimer Turnierserie eingeladen, sich vor Ort ein Bild zu machen und „ihnen hat es gefallen“. Gefragt in Sachen Entscheidung, ob diese Lösung eine echte Option sein könnte und auf Interesse stoßen würde, ist freilich der Crailsheimer Stadtverband für Sport.

Gestern galt es für einen harten Helferkern Arena und Vereinsheim besenrein zu machen. Und dann heißt es für den temperamentvollen Portugiesen Caeiro, den ruhenden Pol Betsch und das 40-köpfige Helferteam: nach dem Cup ist vor dem Cup.

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