Hohenloher Hallenmasters Bezirksligist Dünsbach wird Erster

Der TSV Dünsbach darf als Sieger des Kreis-/Bezirksligaendturniers zum Hallenmasters, das am Sonntag, 20. Januar, in der Großsporthalle in Crailsheim ausgetragen wird.
Der TSV Dünsbach darf als Sieger des Kreis-/Bezirksligaendturniers zum Hallenmasters, das am Sonntag, 20. Januar, in der Großsporthalle in Crailsheim ausgetragen wird. © Foto: Ralf Mangold
Crailsheim / Willi Hermann 14.01.2019
Mit den Qualifikanten Dünsbach, Steinbach-Comburg, Gammesfeld, Westheim und Gründelhardt wird am Ende doch der gesamte Fußballbezirk beim Hohenloher Hallenmasters repräsentiert.

Mit einem 2:0 im Endspiel gegen den SC Steinbach-Comburg, den Tabelllensechsten der Kreisliga A1, sicherte sich Bezirksligist Dünsbach beim Qualifikationsendturnier den Einzug ins Hohenloher Hallenmasters am kommenden Sonntag. Die Grundlage zum Erfolg legte Spielertrainer Tilman Naundorf bereits in der ersten Minute. Nachdem in der Spielmitte einige gute Möglichkeiten zur Vorentscheidung vergeben worden waren, kam Steinbach etwas auf. Ihr gefährlichster Angreifer Florian Schneider vergab zwei Minuten vor Schluss die beste Chance zum Ausgleich. Zehn Sekunden vor Spielende sorgte Routinier Mario Guttknecht für den Endstand.

Vier Spiele ohne Tore

Auch wenn nach Einschätzung von Mitorganisator Sebastian Karg das Niveau höher lag als in den bisherigen Qualifikationsturnieren, zeigten sich die Mannschaften vor allem in der Gruppenphase in der Offensive eher knauserig. Gerade einmal 1,8 Tore fielen im Schnitt pro Partie. Vier Spiele endeten torlos und sieben Mal gab es nur einen Treffer. Ausreißer nach oben waren lediglich das 5:0 von Gründelhardt im Derby gegen Honhardt und ein 5:2 von Dünsbach gegen den FC Matzenbach.

Nach der kurzfristigen Absage von Bühlertann waren es 15 Teams, die um die fünf freien Plätze im Masters kämpften. Nachdem immerhin zehn Teams aus Crailsheim und Umgebung ins Rennen gingen, ist es fast ein wenig enttäuschend, dass sich mit Dünsbach und Gammesfeld nur zwei Mannschaften aus dem Altkreis qualifizieren konnten.

In der Gruppe A, die, da Bühlertann fehlte, eine Doppelrunde spielte, setzte sich Bezirksligist Altenmünster klar vor Obersontheim II und Stimpfach durch. In der Gruppe B qualifizierten sich Dünsbach und der SV Westheim punktgleich für das Viertelfinale. Dabei reichten dem Tabellenführer der Kreisliga A1 magere zwei Treffer, um sieben Punkte zu gewinnen. Jagstheim und Matzenbach auf den folgenden Rängen schieden hier aus. In der Gruppe C verwies der spätere Endspielteilnehmer Steinbach-­Comburg den Bezirksligisten Michelfeld auf den zweiten Rang. Altenmünster II und Goldbach mussten hier in der Gruppenphase die Segel streichen. In der Gruppe D setzte sich Gründelhardt mit drei Siegen und ohne Gegentor vor Gammesfeld durch. Unterdeufstetten und Honhardt fielen durchs Raster.

In den Viertelfinalspielen zeigte es sich dann, dass in einer ­K.-o.-Runde die Karten neu gemischt werden. Bezirksligist Altenmünster führte gegen Gammesfeld bis zur letzten Spielminute mit 1:0, ehe Andreas Barthelmeß und Sascha Anselm die Partie zugunsten des Vertreters der Kreisliga A3 drehten. Dünsbach hatte gegen den Bezirksliga-Konkurrenten aus Michelfeld beim 2:0 wenig Mühe. Dafür brauchte Steinbach-Comburg gegen Obersontheim II ein Neunmeterschießen, und die in der Gruppenphase so souveränen Gründelhardter hatten gegen Westheim mit 0:1 das Nachsehen.

Gammesfeld wird Dritter

In der Runde der Viertelfinalverlierer konnte sich Gründelhardt dann nach Neunmeterschießen gegen Obersontheim II durchsetzen und das entscheidende Spiel um den letzten Qualifikationsplatz gegen Michelfeld durch einen Treffer von Martin Eberhardt gewinnen. In den Halbfinals setzte sich Dünsbach durch einen von Jonathan Heynold verwandelten Neunmeter und den fünften Treffer von Frederik Heynold, der sich damit auch die Torjägerkrone sicherte, souverän gegen Gammesfeld durch. Steinbach-Comburg benötigte dagegen im Duell der Mannschaften aus der Kreisliga A1 nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit ein Neunmeterschießen, um gegen Westheim weiterzukommen.

Im Spiel um Platz 3 zeigte Gammesfeld gegen Westheim, wie schon im Viertelfinale, seine Comeback-Qualitäten. Nach zwischenzeitlichem Rückstand gelang Andreas Barthelmeß ganz kurz vor Schluss der Siegtreffer.

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10

Mannschaften spielen um den Sieg beim Hohenloher Hallenmasters. Neben den fünf aus diesem Turnier noch Satteldorf, Gerabronn, Ilshofen, Öhringen und TSV Crailsheim.

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