Jugendfußball Stadtwerke-Cup: „Niveau besser als letztes Jahr“

 Für den VfB, hier gegen Ingolstadt, reichte es heuer nur zu Platz vier in Altenmünster.
Für den VfB, hier gegen Ingolstadt, reichte es heuer nur zu Platz vier in Altenmünster. © Foto: Hans-Otto Hettler
Crailsheim / hel 10.07.2018
Beim „Stadtwerke-Cup“ für D-Junioren liegen die Spitzenmannschaften dicht beisammen.

Ob die Nachwuchskicker der TSG Hoffenheim beim „Stadtwerke Cup“ für D-Juniorenmannschaften in Altenmünster die schönsten Trikots getragen haben, liegt sicherlich in des Betrachters Auge. Auffällig war der orangefarbene Dress mit dunkelblauer Beflockung allemal. Doch der Nachwuchs des Bundesligisten aus dem Kraichgau ist sicherlich nicht nur deswegen aufgefallen. Sportlich legten die Hoffenheimer einen tadellosen Auftritt hin. In der Gruppenphase kassierten sie in sechs Spielen überhaupt kein Gegentor (18:0). Die in Gruppe B dahinter platzierten Würzburger schafften mit 8:0 Toren ein ähnliches Kunststück.

Bemerkenswert war, neben dem immer wieder angesprochenen hohen Niveau, auch die Ausgeglichenheit der Topmannschaften vor Ort. Beide Halbfinal-Partien wurden erst im Elfmeterschießen entschieden. Dabei hatte Augsburg mit 4:3 gegen Würzburg die Oberhand und auch Hoffenheim musste gegen den VfB Stuttgart (4:3) ins Stechen gehen.

Zudem zeigten sich die Coaches sehr angetan davon, dass sie mit 11er-Mannschaften auf Großfeld antreten durften und dass die Jungs eben „viel spielen können und nicht nur trainieren“, wie sich Thomas Hess (Würzburg) ausdrückte. Kollege Martin Steidle (Aalen) schätzte die Erfahrungen, die „unsere sehr lernwilligen Jungs mitnehmen“.

Gastgeber SGM Altenmünster/Ingersheim sowie die Qualifikanten aus dem D-Junioren-Turnier der Vorwoche, TSV Ilshofen und Neckarsulmer SU, belegten zwar die Plätze 14 bis 12, schlugen sich dennoch sehr achtbar. Mit Nico Hayer, Music Inaz, Maurice Hagen und Tim Winzheimer standen zudem Jungs aus Altenmünster und Ingersheim für Heidenheim auf dem Feld. 

Für die Youngsters ein bleibender Eindruck: mal gegen den Nachwuchs von Erst- und Zweitligisten zu kicken!

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