Fußball „Interessante Elf mit neuen Trainer“

Früher SGS-Coach, heute beim SV Wehen: Rüdiger Rehm.
Früher SGS-Coach, heute beim SV Wehen: Rüdiger Rehm. © Foto: Eibner-Pressefoto
Wiesbaden / pm 28.07.2018

Mit dem SV Wehen Wiesbaden stellt sich zum Saisonauftakt in Aalen der Viertplatzierte der Vorsaison vor. Nur einen Punkt lag die Elf von Trainer Rüdiger Rehm hinter Relegationsrang 3 und dem Karlsruher SC. Auch diesmal gehören die Wiesbadener wieder zu den Top-Favoriten. Bei einer Trainerumfrage wurde Wehen fünfmal genannt. Rehm schnürte für den TSV Crailsheim (2008) sowie die SG Großaspach (2008 bis 2012) die Kickstiefel und war anschließend bis 2016 Coach der Aspacher.

Herr Rehm, wie froh sind Sie, dass es jetzt wieder um Punkte geht?

Rüdiger Rehm: Die Vorbereitung ist für Trainer schon nicht uninteressant. Man kann schließlich ohne Druck einiges probieren. Aber ich gebe zu: Wenn es dann um Punkte geht, das ist schon noch einmal etwas ganz anderes.

Auf welchem Stand sehen Sie Ihre Mannschaft nach der Vorbereitung?

Rehm: Ich sehe uns auf einem guten Weg. Wir haben in den letzten Tagen speziell an Frische und Spritzigkeit gearbeitet. Wo wir allerdings genau stehen, können wir wohl erst nach dem Aalen-Spiel sagen.“

Wie beurteilen Sie den VfR Aalen?

Eine interessante Mannschaft mit neuem Trainer.  Argirios Giannikis hatte sich bei Rot-Weiss Essen gut gezeigt und will jetzt in der 3. Liga Fuß fassen. Die Mannschaft des VfR hat sich zwar auf einigen Positionen verändert. Mit Spielern wie Sascha Traut, Matthias Morys und Torhüter Daniel Bernhardt steht aber ein Gerüst.

Worauf kommt’s zum Start an?

Es gilt, die richtige Mischung aus Anspannung und Lockerheit zu finden. Wir wollen unser Spiel durchdrücken und dabei in der Offensive an die letzte Saison anknüpfen. Wir haben uns fast immer viele Chancen erspielt und daraus auch Tore erzielt. Außerdem wollen wir hinten wieder kompakter stehen. In der Rückrunde war uns das nicht immer gelungen.“

Nicht wenige Trainer trauen Ihrer Mannschaft den Aufstieg zu . . .

. . . das hat für mich keine große Bedeutung. Die Liga ist diesmal eine besonders große Wundertüte.

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