Die Saison 2016/17 ist abgeschlossen. Die RUNDSCHAU sprach mit Michael Busse (Abteilungsleiter SK Fichtenberg) und Andreas Zauner (Abteilungsleiter der Spvgg Unterrot) über die positiven Seiten und schmerzliche Momente der Runde.

Herr Busse, wie fällt Ihre Saison-Bilanz für die SK Fichtenberg aus?

Michael Busse: Wenn man die vielen Schwarzmalereien aus dem letzten Sommer hinzuzieht, haben wir alle Erwartungen übertroffen. Allen Beteiligten gebührt ein großes Lob für den hohen Einsatz, denn mit unserer idealistischen, fast romantischen Philosophie müssen wir uns eben etwas mehr anstrengen. Leider sind nicht mehr viele Vereine mit dieser Sichtweise „unterwegs“, aber umso wertvoller für die SKF ist dann das Ergebnis!

Was fiel negativ auf?

Im Winter haben sich wohl viele vom guten Start blenden lassen und in der Trainingsarbeit nachgelassen. Das hat uns sieben bis zehn Punkte gekostet. Auswärts wäre sicher etwas mehr drin gewesen. Dort müssen wir uns steigern.

Was bleibt in guter Erinnerung?

Unsere Heimstärke und die vielen Zuschauer, denn wir hatten in jedem Spiel die meisten Anhänger hinter uns.

Herr Zauner, wie fällt Ihre Saison-Bilanz für die Spvgg Unterrot aus?

Andreas Zauner: Ich bin mit der Bilanz nicht zufrieden, denn nach einer guten Vorrunde wären wir in der Rückrunde fast abgestiegen. Die Trainingsbeteiligung in der Rückrunde war mangelhaft. Dennoch: Im Relegationsspiel gegen den SV Allmersbach III zeigte die Mannschaft Kampf und Charakter, das war in Ordnung.

Was bleibt in guter Erinnerung?

Natürlich der Klassenerhalt auf den letzten Drücker. Die Trainingsbeteiligung besserte sich am Ende. Was die Mannschaft kann, zeigte sie beim Sieg gegen den TSC Murrhardt. Da hat die Mannschaft klasse gespielt.

Was fiel negativ auf?

An die Spiele gegen den FC Welzheim oder gegen die SK Fichtenberg oder auch gegen den FV Sulzbach/Murr erinnere ich mich nicht gerne, denn da haben wir gar nicht gut ausgesehen. jjs/