Fußball „Ein Tor zu schießen wäre ein Highlight“

Die C-Jugend des TSV Ilshofen trainiert seit vier Wochen auf die Spiele gegen die Profis hin.
Die C-Jugend des TSV Ilshofen trainiert seit vier Wochen auf die Spiele gegen die Profis hin. © Foto: TSV Ilshofen
Luca Schmidt 08.01.2018

Justin Layer vom TSV Ilshofen hat bereits Erfahrung beim BWK-Cup gesammelt. Der 14-Jährige war letztes Jahr schon im Team der C-Jugend, jetzt läuft er als Kapitän für den TSV auf. Der Schüler aus Wolpertshausen ist ein echtes Eigengewächs – seit elf Jahren spielt er beim TSV Ilshofen Fußball.

„Unsere Leistung im letzten Jahr hat mir gut gefallen, wir sind als Team aufgetreten“, erinnert er sich an das vergangene Turnier in der Arena Hohenlohe. Man habe eine gute Präsenz auf dem Platz gezeigt, auch wenn es gegen die gegnerischen Mannschaften richtig schwer war. „Der Höhepunkt war das Spiel gegen den VfB Stuttgart.“ Er war als Titelverteidiger nach Ilshofen gereist.

Die Vorbereitung auf den Cup in wenigen Tagen hat für die C-Jugend schon vor einer ganzen Weile begonnen. „Wir haben vier Wochen vorher angefangen zu trainieren“, erklärt Justin Layer. Dafür seien er und seine Mannschaft im Freiraum 33 in Crailsheim gewesen. „Da haben wir uns auf das Spielen auf Kunstrasen in der Arena vorbereitet.“

Training gegen Ältere

Außerdem spielte die C-Jugend zweimal gegen die B-Jugend aus Ilshofen. „Damit trainieren wir, uns gegen kräftigere Gegner durchzusetzen.“

Für den eigentlichen Cup machen die Trainer Roland Janda und Sven Weidenbacher der Mannschaft Mut. „Wir erhoffen uns viel“, sagt der Kapitän, „aber es wird auf jeden Fall schwer. Vielleicht schaffen wir ein Unentschieden. Ein Tor zu schießen wäre ein Highlight.“

Wenn er an das Turnier denkt, sei die Vorfreude groß – aber auch die Nervosität. „Es ist schon etwas anderes, ob man vor 15 oder 1000 Zuschauern spielt“, sagt Justin Layer. Schon wenn sie in die C-Jugend kommen, wissen die Spieler aus Ilshofen, dass es Anfang Januar gegen die Nachwuchsprofis geht. Traurig darüber, dass er im nächsten Jahr nicht mehr starten kann, ist er aber nicht.

Warum ausgerechnet er zum Kapitän ernannt wurde, kann er ebenfalls beantworten. „Die Trainer haben gesagt, dass ich ein sehr direkter Spieler sei.“ Das gelte sowohl im Bezug auf Mitspieler als auch auf die Trainer. Außerdem sei er auf dem Platz laut.

Mit anderen Spielern reden

Kontakt zu den Spielern anderer Mannschaften hat man beim BWK-Arena-Cup ebenfalls, nicht nur auf der Playersnight. „Wir hatten letztes Jahr zwei Spieler vom FC Bayern München bei uns zu Hause als Gäste“, sagt Justin Layer. Diese würden deutlich öfter trainieren – und nach anderen Regeln. „Bei denen ist es nicht ganz so locker.“ Das liege daran, dass die meisten der Spieler später einmal Berufsfußballer werden möchten. Er selbst möchte später einmal in der ersten Mannschaft des TSV Ilshofen auflaufen. „Das wird aber schwer, da reinzukommen“, weiß er. Denn eventuell steigen sie noch ein paar Mal auf. Luca Schmidt