Fußball-Bezirksliga Offener Schlagabtausch

Kurz vor der Außenlinie kann der Obersontheimer den Ball noch nach innen flanken.
Kurz vor der Außenlinie kann der Obersontheimer den Ball noch nach innen flanken. © Foto: Achim Köpf
Obersontheim / Holger Ströbel 04.06.2018
Der TSV Obersontheim besiegt die TSG Kirchberg mit 6:2. Michael Däschler sorgt für die letzten drei Treffer.

Der TSV Obersontheim gewann zwar deutlich gegen die TSG Kirchberg, doch da alle anderen Spitzenteams ebenfalls siegreich waren, bleibt der TSV auf Rang vier und hat nur noch theoretische Chancen auf einen der ersten beiden Plätze.

Nach 18 Minuten Sommerfußball setzte Dennis Eder den ersten Akzent, indem er eine Ecke von Tim Blümel volley nahm und unhaltbar abschloss. Kirchberg spielte munter mit und kam durch Spielertrainer Markus Becker zum 1:1-Ausgleich, der zu passive Obersontheimer nach einer Passstaffette per Hackentrick bestrafte.

Nach der Trinkpause  intensivierte die Heimelf die Bemühungen. Zunächst erhöhte Visar Rushiti aus dem Gewühl per Spitzenkick zum 2:1. Wenig später war Michael Däschler nach langem Pass durch und wurde im Strafraum von Torhüter Manuel Bauer zu Boden gestreckt. Rushiti erledigte den Elfmeter problemlos zum 3:1. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff wurde Michael Däschler von Thomas Wagner herrlich per Flanke bedient und vollstreckte nach gekonnter Annahme zum 4:1-Halbzeitstand.

Aus fast unmöglichem Winkel

Nachdem Pfitzer für Obersontheim und Becker für die TSG die Latte trafen, ließ Obersontheim die Zügel schleifen. Folgerichtig verkürzte Kirchberg in der 58. Minute durch Tobias Labusga nach schöner Vorarbeit von Thomas Raabe zum 4:2. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Platzherren. In der 69. Minute war wieder Däschler durch, wurde wieder im Strafraum gefoult und Tim Blümel verwandelte den Elfmeter sicher zum 5:2. Danach klärte Pablo Wild eine Kirchberger Flanke an die Obersontheimer Latte. Kurz vor dem Schlusspfiff des umsichtigen Schiedsrichter Birkenmaier aus Heidenheim, schickte der eingewechselte Sven Becklein Michael Däschler auf die Reise, der den herauslaufenden Bauer umdribbelte und aus fast unmöglichen Winkel zum 6:2 einsetzte.

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