Beim FV Ingersheim zeigte sich in den ersten Spielen unter dem neuen Trainer Marc Bachhuber zunächst eine positive Tendenz. Doch nach der Niederlage in Merklingen ist der FVI wieder auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. „Wir haben uns dem Schicksal ergeben. Das darf nicht sein“, sagt Bachhuber. Deshalb wurde beim Landesliga-Absteiger in dieser Woche viel diskutiert und Bachhuber zeigte nochmal seine Vorstellungen des Fußballspiels auf. Nach diesen Gesprächen blickt der Übungsleiter optimistisch auf das Heimspiel gegen den SV Perouse am Sonntag um 14 Uhr. „Wir haben eine Verpflichtung gegenüber dem Verein. Ich bin mir sicher, dass wir eine andere Mannschaft als vergangene Woche sehen werden.“ Der Fokus liegt dabei nicht auf dem Gegner. „In der aktuellen Situation ist es egal, gegen wen wir spielen“, sagt Bachhuber, der nach der Aussprache schon eine erste Reaktion seines Teams im Training erkannte.

Bereits an diesem Freitagabend spielt der FSV 08 Bissingen II um 19.30 Uhr bei der SKV Rutesheim II. Die Mannschaft um Spielertrainer Adam Adamos liegt punktgleich hinter der Landesliga-Reserve auf Platz sechs.

Einen Punkt vor diesen beiden Mannschaften steht der FV Löchgau II, der an diesem Sonntag um 14 Uhr gegen das Kellerkind TSV Merklingen noch etwas gut zu machen hat. „Im Hinspiel haben wir nur Unentschieden gespielt, obwohl wir die klar bessere Mannschaft waren“, erinnert sich FVL II-Trainer Erkan Olgun. „Merklingen ist immer noch eine gefährliche Mannschaft. Wir dürfen hinten keine Fehler machen. Dann haben wir gute Chancen.“

Die SGM Riexingen hat die vierte Niederlage in Serie ver­daut und möchte am Sonntag um 14 Uhr beim TSV Phönix Lomersheim wieder punkten. „Wir versuchen nochmal alles rauszuhauen und könnten mit einem Sieg Lomersheim auf Abstand halten“, kündigt SGM-Trainer Karl Macionczyk an. Da das Rückspiel gegen Germania Bietigheim ins neue Jahr verlegt wurde, stellt die Partie im Stadtteil von Mühlacker das letzte Pflichtspiel 2016 für den Aufsteiger dar. „Wir haben ein ganz langes Jahr mit dem Aufstieg hinter uns und sind insgesamt zufrieden, auch wenn uns in den letzten Wochen etwas die Luft ausgegangen ist“, blickt Macionczyk zurück. Am Sonntag muss er auf die verletzten Bastian und Florian Schaar, Danny Decker und wohl auch auf Felix Hess und Joni Rodrigues verzichten.

Der SV Hellas 94 Bietigheim hat mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim am Sonntag um 14 Uhr eine schwere Aufgabe vor der Brust. Den Blick auf das Hinspiel, als die Hellenen dem Landesliga-Absteiger mit einer starken Leistung ein Unentschieden abtrotzten, verbietet Trainer Benjamin Kotsis: „Die beiden Spiele kann man in keinster Weise vergleichen. Kornwestheim war damals noch nicht in der Verfassung. Aber sie werden am Sonntag alles abrufen.“

Der SV Germania Bietigheim hat sein Spiel gegen den TSV Benningen auf März 2017 verschoben und ist bereits in der Winterpause. „Wir sind aufgrund unserer vielen Ausfälle auf die Benninger zugegangen. Die haben ähnliche Probleme, deshalb haben wir uns für eine Verlegung entschieden“, berichtet Germania-Trainer Matthias Schmid, der ein positives Hinrundenfazit zieht. „Wenn unsere Leistungsträger fit sind, können wir jeden schlagen. Ich denke wir sind in der Lage, im Kampf um Platz zwei noch eine gute Rolle zu spielen.“