Fußball Nach dem Tabellenführer wartet bestes Rückrundenteam

Der Löchgauer Janis Lamatsch (rechts) im Zweikampf mit Giovanni Costa vom Tabellenführer SV Breuningsweiler.
Der Löchgauer Janis Lamatsch (rechts) im Zweikampf mit Giovanni Costa vom Tabellenführer SV Breuningsweiler. © Foto: Jan Körner
jf 18.05.2018

Es war ein ansprechender Auftritt, den der FV Löchgau im Spitzenspiel der Landesliga hingelegt hat. Allein, für einen Sieg beim Tabellenführer SV Breuningsweiler hat es nicht gereicht. „Das Auftreten meiner Mannschaft war top, wir konnten uns nur nicht belohnen“, meinte FVL-Trainer Thomas Herbst. Das Endergebnis von 1:1 lässt den FVL zwar noch auf Platz eins hoffen – wahrscheinlicher ist aber, dass die Roten nach einer überzeugenden Spielzeit bis zum Schluss mit der Spvgg Gröningen-Satteldorf um Rang zwei kämpfen werden. Der berechtigt zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. „Wir wären schlecht beraten, wenn wir jetzt nur noch Platz zwei absichern wollten“, erklärt Herbst. Plan ist es stattdessen, möglichst alle der vier verbleibenden Spiele zu gewinnen und dann zu „schauen, wie sich alles entwickelt.“

Ein eingespieltes Team

Der nächste Löchgauer Gegner an diesem Samstag ab 15.30 Uhr ist auf jeden Fall ein komplizierter: Der TSV Pfedelbach ist die erfolgreichste Mannschaft in der Rückserie. 25 Punkte holte das Team von Trainer Martin Wöhrle, genau so viele wie der Verbandsliga-Absteiger. Beim Vergleich der besten Rückrundenteams treffen sich eine Woche nach dem Duell Erster gegen Zweiter wieder zwei Kontrahenten auf Augenhöhe. „Das wird brutal hart. Pfedelbach tritt mannschaftlich geschlossen auf, ist körperlich sehr stark und spielt als Team schon lange zusammen“, sagt FVL-Coach Herbst. Das Hinspiel verloren seine Schützlinge mit 1:2 – eine von nur vier Saisonniederlagen. Mittlerweile haben auch Breuningsweiler, Gröningen-Satteldorf oder Heimerdingen dort Punkte liegen lassen. Zuhause wollen sich die Löchgauer, die ohne Janis Feufel, Salvatore Langella und Tim Schwara antreten werden (alle im Urlaub), für die Hinspiel-Pleite revanchieren. „Wir wissen um die Qualität von Pfedelbach, gerade auch bei Standards.“

Die Spvgg 07 Ludwigsburg bekommt es am Samstag – wie bei allen anderen Landesliga-Partien ist Anpfiff um 15.30 Uhr – im heimischen Ludwig-Jahn-Stadion mit dem TSV Crailsheim zu tun. Nach der starken Vorstellung vor zwei Wochen gegen Pfedelbach konnte die Elf des Trainerduos Roman Kasiar und Antonino Carneiro  nur teilweise nachlegen. Die Lokalrivalen vom SV Salamander Kornwestheim machten den Nullsiebenern das Leben schwer und erkämpften ein 0:0. Das kommende Gastspiel der Crailsheimer bietet der Spielvereinigung aber immerhin die Chance, die Zähler fünf bis sieben aus den vergangenen drei Partien zu holen. Das wäre eine mehr als ordentliche Zwischenbilanz für die gegen den Abstieg kämpfenden Ludwigsburger. Jene Kornwestheimer, die gegen die Barockstädter trotz aussichtslos erscheinender Tabellensituation einen Punkt eroberten, treten am Wochenende beim TV Oeffingen an. Neun Zähler beträgt der Rückstand des SVK auf den Relegationsplatz. Und das, obwohl die Elf von Sascha Becker in der Rückserie deutlich besser punktet als im ersten Halbjahr nach der Landesliga-Rückkehr.

Der TV Pflugfelden tritt in Spiel eins nach der Trennung von Trainer Markus Fendky und dessen mitspielendem Co-Trainer Predrag Sarajlic unter Interimscoach Otto Roßbacher  gegen den Spitzenreiter SV Breuningsweiler an. Danach folgen mit Pfedelbach, Kornwestheim und Crailsheim zwei weitere Top-Mannschaften und ein Konkurrent im Abstiegskampf für den TVP, der  zu Beginn der Rückserie noch auf Rang fünf gestanden hatte.

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