Fußball Lösbare Aufgaben für Oberliga-Teams

Hakan Kutlu (rechts), hier im Spiel gegen den SV Spielberg Ende August, steht dem SGV Freiberg wieder zur Verfügung.
Hakan Kutlu (rechts), hier im Spiel gegen den SV Spielberg Ende August, steht dem SGV Freiberg wieder zur Verfügung. © Foto: Avanti
Bietigheim-Bissingen/Schwäbisch Gmünd / Simon David 06.10.2018

Für die beiden Oberliga-Teams aus dem Kreis Ludwigsburg zählen gegen Teams aus dem Keller am Wochenende nur Siege: Bissingen erwarten Schlusslicht Germania Friedrichstal am Bruchwald, Freiberg reist zum Vorletzten 1.FC Normannia Gmünd.

 Eine vermeintlich sehr leichte Partie erwartet den FSV 08 Bissingen am Samstag (15.30 Uhr) gegen den Tabellenletzten Germania Friedrichstal. Die Badener haben zuletzt sechs Spiele in Folge verloren und sind auswärts noch punktlos. „Das sieht nach einer einfachen Aufgabe aus. Die Gefahr dabei ist die Erwartungshaltung von außen. Ein klarer Sieg gegen den Letzten wird als normal angesehen, wenn nicht erwartet“, meint 08-Coach Alfonso Garcia.

Es wird für die Bissinger darum gehen, genauso konzentriert in die Begegnung zu gehen wie in jede andere, den Gegner genauso ernst zu nehmen wie jeden anderen. „Sonst kann das eine sehr zähe Angelegenheit werden. Das ist eine Kopfsache“, meint Garcia. Gelingt es den Nullachtern, über die Konzentration über die vollen 90 Minuten hoch zu halten, ist auch ein deutlicher Sieg möglich. Garcia kann dem Spiel allein schon deshalb zuversichtlich entgegensehen, weil alle Spieler zur Verfügung stehen. „Ich werde sicher wieder rotieren, wenn auch vermutlich nicht mehr ganz so stark wie zu Saisonbeginn“, sagt der Bissinger Trainer. Die Chancen, die gute Heimbilanz auszubauen, stehen also sehr gut. Bislang haben die Blau-Weißen 13 von 15 möglichen Punkten am Bruchwald geholt.

Bereits um 14 Uhr tritt der SGV Freiberg beim Vorletzten 1.FC Normannia Gmünd an. Mit gerade einmal fünf Punkten sieht die Bilanz der Gmünder bislang sehr mager aus. Die Freiberger, die nach schwachem Saisonstart zuletzt sehr erfolgreich waren und nun Sechster sind, gehen als Favorit in diese Begegnung. Dennoch nimmt die Mannschaft von Trainer Ramon Gehrmann den Gegner sehr ernst, zumal die Gmünder vier ihrer fünf Punkte in den letzten Spielen geholt haben. Beim 0:0 in Backnang vergaben sie einen Elfmeter, hätten also beinahe sogar drei Punkte mitgenommen. So wenig Freiberg den Fehler machen wird, die Gastgeber zu unterschätzen, so ist das Ziel doch ganz klar ein Sieg.

Erst recht, da wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen als zuletzt. „Wir sind zweimal in Folge mit derselben Elf gestartet. Jetzt haben wir aber wieder einige Optionen mehr“, freut sich Gehrmann. So kehren unter anderem Hakan Kutlu und Thomas Gentner, die zuletzt beide mit Knieproblemen ausfielen, in den Kader zurück. Damit hat Gehrmann die Qual der Wahl. Das Weiterkommen im WFV-Pokal durch den 3:1-Erfolg bei Ligakonkurrent 1. Göppinger SV am Mittwoch hat den Wasenkickern zusätzlichen Rückenwind gegeben. Ein Erfolg in Gmünd ist daher auf jeden Fall drin.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel