Auf die B-Juniorinnen des FV Löchgau wartet im ersten Heimspiel der Bundesliga Süd gegen den amtierenden Vizemeister SC Freiburg am Samstag (14 Uhr) die nächste Herkulesaufgabe. Der FVL war zum Saisonauftakt gegen die TSG 1899 Hoffenheim bei der 1:6-Pleite chancenlos. „Wir stecken in einem Lernprozess und müssen die positive Stimmung hochhalten. Wenn wir aufgeben dann wird es schwer“, warnt Trainer Cengiz Demir.

Der Übungsleiter hat das erste Bundesliga-Spiel mit den Mädels nochmals sehr ausführlich analysiert. „Wir waren zu blauäugig. In allen Bereichen müssen wir gemeinsam die Räume zumachen“, fordert Demir. Auch die nötige Laufbereitschaft ohne Ball bemängelt der Coach. Er nutzte die Sommerferien und hat diese Woche täglich zwei Einheiten absolviert, bei denen die Taktikarbeit im Vordergrund stand. Mit dem SC Freiburg, der in seiner Auftaktpartie gegen den SV Alberweiler mit 2:3 unterlag, wartet auf das unerfahrene Löchgauer Team das nächste Schwergewicht der Liga. Die Badener holten in den beiden vergangenen Jahren jeweils den Titel in der Bundesliga Süd. Im Sommer wurden sie erst im Finale um die deutsche Meisterschaft durch eine 1:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg gestoppt. „Ich habe mir das Spiel angeschaut. Da ist Zug und Tempo drin und die Spielerinnen sind top ballsicher“, lobt Demir.

Kapitänin kehrt zurück

Beim FVL kehrt Spielführerin Emilia Jaisle wieder zurück. Fehlen wird dagegen die noch im Urlaub weilende Tabea Holzhäuer. Angeschlagen sind Zoe Heinemann und Juanna Martiniano Gwozdz. „Freiburg will die ersten drei Punkte holen. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht unter die Räder kommen. Ich glaube und hoffe, dass wir eine Reaktion zeigen. Wir werden sicher nicht den Kopf in den Sand stecken“, sagt Demir.