Fußball Germania will Platz eins verteidigen

Demir Januzi kehrt nach seiner Sperre in den Germania-Kader zurück.
Demir Januzi kehrt nach seiner Sperre in den Germania-Kader zurück. © Foto: Martin Kalb
Bietigheim-Bissingen / Simon David 09.11.2018

Am 13. Spieltag der Fußball-Landesliga kommt es am Sonntag (15.30 Uhr) zu einem Spitzenspiel zwischen dem Tabellenvierten TSV Schwaikheim und Tabellenführer SV Germania Bietigheim. Beide Mannschaften trennt nur ein Punkt. Mit einem Sieg haben die Bietigheimer die Chance, sich etwas Abstand auf das Tabellen-Mittelfeld zu verschaffen.

„Wir wollen uns Platz eins möglichst lange erhalten“, sagt SVG-Trainer Matthias Schmid. Das heißt, dass die Bietigheimer auch in Schwaikheim auf Sieg spielen werden. „Jeden Punkt, den wir jetzt holen, müssen wir in der Rückrunde nicht mehr holen“, meint Schmid hinsichtlich des nach wie vor bestehenden Saisonziels Klassenerhalt. Verzichten muss der Spitzenreiter auf Patrick Hirsch, der derzeit an Grippe erkrankt ist. Dennoch sieht Schmid dem Spiel am Sonntag zuversichtlich entgegen. Nicht nur deshalb, weil Demir Januzi nach seiner Sperre wieder zum Einsatz kommen wird, sondern vor allem, weil die Mannschaft in den Trainingseinheiten überzeugte. „Die Leistung in Heilbronn hat mich überzeugt, aber gegen Schwaikheim werden wir noch einmal ein paar Prozente mehr drauf legen“, verspricht der Bietigheimer Trainer.

Allerdings wird der TSV Schwaikheim den SVG auch stärker fordern als die Aramäer Heilbronn, die gegen den Abstieg kämpfen. „Schwaikheim ist eine läuferisch sehr starke Mannschaft. Die Räume werden für uns enger werden als am letzten Wochenende. Außerdem haben sie mit Falco Frank einen der besten Torjäger der Liga in ihren Reihen.“

Je länger sich der SV Germania auf Platz eins hält, desto wahrscheinlicher kommt es am 24. November zum Spitzenspiel bei den Spfortfreunden Schwäbisch Hall, die ebenfalls einen Punkt Rückstand auf den SVG haben. „Darauf arbeiten wir hin“, sagt Schmid.

Der zweitplatzierte TV Pflugfelden tritt am Sonntag (14.30 Uhr) bei Schlusslicht SV Allmersbach an, der erst fünf Punkte geholt hat. Die Ludwigsburger gehen also als Favoriten in diese Begegnung.

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