Fußball Germania verteidigt Rang eins

Germania-Angreifer Tobias Krüger und der Allmersbacher Torwart Pit Kolloch treffen im Luftduell aufeinander.
Germania-Angreifer Tobias Krüger und der Allmersbacher Torwart Pit Kolloch treffen im Luftduell aufeinander. © Foto: Martin Kalb
Simon David 03.09.2018

Neun Punkte aus drei Spielen – der Start in die Landesliga-Saison ist für den SV Germania Bietigheim optimal verlaufen. Am dritten Spieltag besiegte die Elf von Trainer Matthias Schmid den SV Allmersbach mit 2:0 (1:0). Den Erfolg haben sich die Bietigheimer durch eine kämpferische Leistung verdient. Gleichwohl hatten sie auch etwas Glück, denn besonders in der Anfangsviertelstunde trat besonders das junge Team aus Allmersbach im Aufsteigerduell forsch auf.

Zwar hatten der SVG mindestens so viel Ballbesitz wie die Gäste, doch kamen die ersten zwingenden Möglichkeiten von den Allmersbachern. So brachte Simon Ferber bereits in der fünften Minute einen gefährlichen Schuss auf das Bietigheimer Tor, den Jens Krüger aber parierte. In der 19. Minute setzte Allmersbachs Kapitän Kim-Steffen Schmidt nach einem Ballgewinn zu einem Lauf an, umspielte zwei Gegenspieler und verfehlte das Tor bei seinem Abschluss nur um Zentimeter. Die erste zwingende Chance für die Gastgeber spielte sich Tobias Krüger heraus: Gästekeeper Pit Kolloch klärte aber zu Ecke (23). Kurz darauf strich Krügers nächster Schuss über die Latte. Beinahe im Minutentakt gab es nun gute Gelegenheiten – für beide Teams. So scheiterte Allmersbachs Daniel Bohn per Kopf nur knapp. In der 32. Minute lag der Ball schließlich im Tor von Jens Krüger, doch zählte Schmidts Treffer wegen Abseits nicht. Den regulären Führungstreffer erzielte dann aber der SV Germania sechs Minuten später. Nachdem Angreifer Daniele Cardinale sich gegen zwei Abwehrspieler durchgesetzt hatte, schaltete er auch noch Torhüter Kolloch aus und musste aus acht Metern nur noch zum 1:0 einschieben. Damit ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit sollte nicht weniger intensiv verlaufen als die erste. Im Gegenteil, denn schon in der 48. Minute gab es aus Sicht der Gäste den nächsten Aufreger. Kapitän Schmidt war ihrer Meinung strafstoßwürdig im Bietigheimer Sechzehner zu Fall gebracht worden. Der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Pittner blieb jedoch aus. Beide Mannschaften zeigten mehrfach sehenswerte Spielzüge, zwingende Möglichkeiten waren nun aber selten. Mit einem Distanzschuss aus 25 Metern, der im linken oberen Toreck einschlug, erhöhte Isa Gökmen auf 2:0 (58.). In der 65. Minute hatte Cardinale sogar das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch abermals.

Gespann erzürnt die Gäste

Zweimal noch kochten die Emotionen bei Spielern und Anhängern des SV Allmersbach hoch: Zunächst wurde ein Tor von Max Scholze wegen Abseits nicht anerkannt (72.). Die Entscheidung des Unparteiischen war korrekt, wenngleich sich der Torschütze nur denkbar knapp im Abseits befand. Schließlich sahen die Gäste den Ball nach einem Schuss von Tim Wehrsing hinter der Linie. Als der Schiedsrichter-Assistent, der auf Höhe der Torlinie stand, keinen Treffer anzeigte und der Pfiff des Schiedsrichters daher ausblieb, machte sich der vermeintliche Torschütze verbal Luft gegenüber dem Assistenten, wofür er die Gelbe Karte sah. An der Entscheidung des Gespanns und am Ergebnis änderte sich indes nichts. „In Summe waren wir die bessere Mannschaft“, fand SVG-Trainer Matthias Schmid.

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