Fußball Generalprobe vor dem Halbfinale

Freiberg / Claus Pfitzer 21.04.2018

Bei der Generalprobe vor dem Pokal-Halbfinale am Mittwoch um 17.30 Uhr im Wasenstadion gegen den seit sieben Spielen in der Regionalliga unbesiegten SSV Ulm hat der SGV Freiberg in der Oberliga eine vergleichsweise lösbare Aufgabe: Der Tabellenletzte und designierte Absteiger TSG Weinheim ist an diesem Samstag ab 15.30 Uhr zu Gast.

Der Mitaufsteiger aus Baden trat nach dem Abgang der nahezu kompletten Meistermannschaft aus der Verbandsliga mit einem nur bedingt konkurrenzfähigen Kader an. Das Team von Trainer Christian Schmitt ließ sich aber nie hängen und vermied weitgehend deutliche Niederlagen. Vier der nur zwölf Punkte in der laufenden Saison holte die TSG auswärts beim einzigen Saisonsieg beim SV Sandhausen U 23 (3:1) und dem Remis beim FC Astoria Walldorf II (1:1). Mehr gaben die Auftritte in der Fremde nicht her.

Der SGV Freiberg rutschte am Mittwoch in der Tabelle zwar auf Rang vier ab, die Chancen auf Platz zwei in der Abschlusstabelle sind durch das 1:1 des FC 08 Villingen gegen den FV Ravensburg ähnlich wie beim Nachbarn FSV 08 Bissingen aber eher gestiegen.

Freiberger im Dauereinsatz

Die Freiberger Fußballer stehen  am Ende ihrer zweiten englischen Woche und haben noch zwei vor sich, an deren Ende dann am 5. Mai das Derby beim FSV 08 Bissingen steht. Ausfallen wird wohl auch gegen Weinheim Abwehrmann Denis Zagaria, der ein dickes Knie hat. „Er soll sich nun mal gründlich untersuchen lassen“, meint SGV-Coach Ramon Gehrmann und bremst den Ehrgeiz von Zagaria, der schon schwer angeschlagen beim 4:0-Sieg vor einer Woche in Reutlingen eine prima Leistung abgeliefert hat. Zagarias Part neben Marco Pischorn und Tobias Fausel in der Dreierkette dürfte wie schon in Pforzheim Kapitän Steven Kröner einnehmen. Gegen den Tabellenletzten werden sich auch die Außenbahnspieler Savino Marotta und Thomas Gentner aus dem Vierer-Mittelfeld wieder besser in Szene setzen können als im Nachholspiel am Dienstag, als sie meist von den Pforzheimern ausgebremst wurden. Mit Sven Schimmel, der bei seinem Comeback als Joker gleich per Kopf das 2:2 erzielte, steht Gehrmann eine wertvolle Alternative zur Verfügung.

Möglich, dass gegen das Schlusslicht Weinheim der eine oder andere Spieler zum Einsatz kommt, der zuletzt weniger gespielt hat, um den Stammkräften im Hinblick auf das Pokalduell gegen Ulm eine Pause zu gönnen. Da wollte Trainer Gehrmann aber noch die letzten Trainingseindrücke abwarten.

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