Mit seinem Tor in der 90. Minute zum 2:1 gegen den SV Germania Bietigheim in der Nachholpartie der Landesliga im Anschluss an den dritten Eckball in Folge  sicherte Philipp Schropp der TSG Öhringen im sechsten Spiel den ersten Saisonsieg. Für den SV Germania war es die vierte Niederlage. „Das ist ganz bitter. Wir hätten nach einem guten Auftritt einen Punkt verdient gehabt. Wir waren die ganze zweite Halbzeit über am Drücker und sind nach dem 1:1 auf das zweite Tor gegangen. In einer Szene hatten wir viermal Pech mit Aluminiumtreffern. Das war irre“, meinte der Bietigheimer Trainer Matthias Schmid.

Die Gastgeber gingen kurz vor der Halbzeit nach einem Ballverlust von Riccardo Macorig vor dem eigenen Strafraum durch Amin Yazji mit 1:0 in Führung.

Der Germania-Coach legte Mitte der zweiten Halbzeit Offensivkräfte nach, darunter auch Ayhan Erkilic, der sieben Minuten nach seiner Einwechslung den überfälligen 1:1-Ausgleich erzielte. Die Germanen wollten den Sieg und drängten aufs zweite Tor. Die Öhringer kamen nach einem letzten Konter zu einem Eckball, aus dem sich eine weitere Ecke, ein Freistoß und nochmals ein Eckball entwickelten. Und da stand TSG-Abwehrmann Schropp parat und erzielte das Siegtor.

Am Sonntag (15 Uhr) hat es der SV Germania im Sportpark Ellental mit dem Verbandsliga-Absteiger SV Breuningsweiler zu tun, der mit zwei Zählern Rückstand auf Tabellenführer Spvgg Satteldorf Rang vier belegt. Trainer Antonio Guaggenti hat eine erfahrene Mannschaft mit Spielern wie Niko Rummel, Marian Asch oder Marko Kovac, die alle schon höherklassig gespielt haben, sowie einigen Akteuren aus der Vorsaison in der Verbandsliga im Kader.

Löchgau peilt zweiten Sieg an

Der FV Löchgau ist am Sonntag (15 Uhr) zu Gast beim TSV Pfedelbach. Nach ihrem 5:3-Erfolg gegen den TSV Schornbach wollen sie den zweiten Saisonsieg nachlegen. Mit gerade einmal vier Zählern aus sechs Spielen stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der TSV Pfedelbach ist mit einem Punkt Schlusslicht. „Das wird eins der schwierigsten Auswärtsspiele für uns. Pfedelbach ist bei Standards und über Konter gefährlich. Außerdem ist es eine Mannschaft, die über den Teamgeist kommt. Wir haben gegen sie zweimal richtig Probleme gehabt“, berichtet FVL-Coach Thomas Herbst. In seiner Startelf wird es auf jeden Fall Veränderungen  geben. Jannik Trautwein und Peter Wiens fallen angeschlagen aus, Fabian Gurth fehlt urlaubsbedingt.  „In der Mannschaft herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf auf mehreren Positionen. Ein Sieg in Pfedelbach wird kein Selbstläufer, aber wir sind gut vorbereitet. Wir wollen den zweiten Sieg draufsetzen“, betont Coach Herbst vor dem Kellerduell.