Fußball Freiberger Trio Nagel, Kutlu und Gentner fällt aus

Der Freiberger Thomas Gentner (rechts), hier im Duell gegen Bissingens Alexander Götz, fällt am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Oberachern mit Knieproblemen aus.
Der Freiberger Thomas Gentner (rechts), hier im Duell gegen Bissingens Alexander Götz, fällt am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Oberachern mit Knieproblemen aus. © Foto: Avanti
Freiberg / Simon David 15.09.2018

Zufrieden kann man beim SGV Freiberg mit dem bisherigen Saisonverlauf wahrlich nicht sein: Die Mannschaft von Trainer Ramon Gehrmann, die um die Meisterschaft mitspielen wollte, steht nach sechs Oberliga-Spieltagen mit 8:11 Toren und sieben Punkten nur auf Platz elf der Tabelle. Am Sonntag (15 Uhr) erwartet der SGV nun den tor- und punktgleichen SV Ober­achern auf dem Wasen.­

Gehrmann sieht einige Parallelen zur Vorsaison. „Im vergangenen Jahr sind wir ebenfalls schlecht gestartet, Oberachern sogar noch schlechter. Dann gab es im direkten Aufeinandertreffen ein 0:0. Danach haben beide Mannschaften eine Serie gestartet, sodass im Rückspiel der Dritte gegen den Vierten gespielt hat“, erinnert sich der Freiberger Coach.

Wenn es nach ihm geht, soll die Serie diesmal nicht erst nach der Begegnung mit Oberachern beginnen. Leicht wird das aus mehreren Gründen nicht. Zum einen fallen Torhüter Pascal Nagel (Muskelfaserriss), Thomas Gentner und Hakan Kutlu (beide Knieprobleme) definitiv aus. Der Einsatz der Defensivleute Marco Pischorn, der am vergangenen Samstag in Nöttingen von der Mittellinie traf, und Denis Zagaria ist noch fraglich. Immerhin kehren Patrick Fossi, Tobias Fausel und Clemens Schlimgen in den Kader zurück.

Unangenehmer Gegner

Der zweite Grund, warum ein Erfolg gegen Oberachern kein Selbstläufer wird, liegt in der Spielweise des Gegners. „Ober­achern ist in der Verteidigung gut organisiert und beim Umschaltspiel sehr stark. Das macht den SVO zu einem unangenehmen Gegner“, weiß Gehrmann. Und schließlich bleibt abzuwarten, in welchem Zustand der Rasen nach dem Firmenturnier ist, das am Samstag im Wasenstadion ausgetragen wird.

Bereits am Samstag (15 Uhr) gastiert der FSV 08 Bissingen beim FC 08 Villingen. „Besonders offensiv ist Villingen sehr stark“, sagt 08-Coach Alfonso Garcia. Daher müssen die Bissinger vor allem defensiv gute Lösungen finden, um beim Vierten zu bestehen. „Villingen ist sehr heimstark. Trotzdem fahren wir dorthin, um zu gewinnen. Die Spieler sind gut drauf, wir wollen unsere Serie fortsetzen“, betont Garcia.

Mit welcher Startelf die Nullachter auflaufen werden, entscheidet sich wie immer erst kurzfristig. Es ist bislang sehr selten vorgekommen, dass der Tabellenzweite in zwei aufeinanderfolgenden Spielen mit derselben Anfangsformation aufgetreten ist. „Einen Grund, die Spieler, die zuletzt erfolgreich waren, nicht aufzustellen, gibt es nicht. Wir sind in der Breite aber so gut aufgestellt, dass es mehrere Optionen gibt“, meint er. Möglicherweise entscheidet sich erst am Samstagvormittag, welche elf Spieler beim Anpfiff auf dem Platz stehen werden.

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