Fußball „Die stärkste Oberliga seit Jahren“

Der Coach und die Freiberger Neuzugänge, hinten von links: Fußball- Lehrer Ramon Gehrmann, sein neuer Assistent Mario Estasi, Torwart- Trainer Jörg Czeilinger sowie die Physiotherapeuten Jan Fink und Sybille Nies. Vorne von links: David Müller, Leon Braun, Maximilian Rohr und Marvin Alber.
Der Coach und die Freiberger Neuzugänge, hinten von links: Fußball- Lehrer Ramon Gehrmann, sein neuer Assistent Mario Estasi, Torwart- Trainer Jörg Czeilinger sowie die Physiotherapeuten Jan Fink und Sybille Nies. Vorne von links: David Müller, Leon Braun, Maximilian Rohr und Marvin Alber. © Foto: Helmut Pangerl
Freiberg / Simon David 09.07.2018

Mit dem Heimspiel gegen den FV Ravensburg startet der SGV Freiberg am 11. August in die neue Saison der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg. In den Wochen darauf stehen weitere Spiele gegen starke Mannschaften an, wie gegen Villingen, Reutlingen oder die Stuttgarter Kickers. „In der letzten Saison hatten wir nach den ersten sechs Spielen vier Punkte – und das gegen Mannschaften, bei denen viele erwartet haben, dass wir danach deutlich besser dastehen. Diesmal haben wir zum Auftakt sechs sehr starke Gegner“, sagt SGV-Trainer Ramon Gehrmann. „So ein Hammerauftakt ist vielleicht gar nicht so schlecht, da die Erwartungshaltung von außen nicht ganz so groß ist. Außerdem ist es egal, gegen wen wir zu Beginn spielen. In dieser Saison haben wir es nämlich fast durchweg mit schweren Gegnern zu tun. Das ist die stärkste Oberliga seit Jahren“, meint Gehrmann.

Absteiger Kickers als Topfavorit

Als Topfavorit sieht er dabei Regionalliga-Absteiger Stuttgarter Kickers an. „Die gehen ja auch mit dem Anspruch an die Sache, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen“, sagt der Freiberger Trainer. Aber auch mit dem FC Nöttingen, dem SSV Reutlingen oder 08 Villingen gebe es weitere Anwärter auf den Aufstieg. Doch gibt es über diesen engeren Favoritenkreis hinaus durchaus noch weitere Teams, denen Gehrmann einiges zutraut.

Sein Ziel mit dem SGV Freiberg ist es, am Rundenende „besser dazustehen als in der vergangenen Saison“. Das klingt zunächst eindeutig danach, als wollten die Freiberger nach Platz drei im Vorjahr diesmal mindestens den zweiten Rang erreichen, der zur Aufstiegsrelegation für die Regionalliga berechtigen würde. Gehrmann schränkt jedoch ein: „Besser dastehen kann heißen, einen besseren Platz zu belegen. Es kann aber auch bedeuten, mehr Punkte zu holen als beim letzten Mal oder konstanter gute Spiele abzuliefern.“

Die Chancen dafür stehen günstig. Immerhin ist die Mannschaft dank der vier Neuzugänge noch besser aufgestellt. Von allen verspricht man sich auf dem Wasen eine Verstärkung des Kaders. „Maximilian Rohr ist läuferisch sehr stark. Ihn kann ich in der Abwehrkette beliebig einsetzen“, sagt der Freiberger Trainer. Leon Braun, der vom FC Nöttingen an Wasen wechselte, ist für die Offensive vorgesehen, dort soll er von außen wichtige Impulse setzen. David Müller ist vielseitig einsatzfähig, und mit Marvin Alber rückt ein Talent aus der eigenen A-Jugend ins Oberliga-Team des SGV auf.

Bedarf auf Außenpositionen

„Wir sind auf allen Positionen ordentlich besetzt, allerdings gibt es Bereiche, in denen wir noch Ausschau halten, damit wir dort auch doppelt gut besetzt sind. Auf den Außenpositionen hätte ich gerne noch Spieler, sowohl im offensiven als auch im defensiven Bereich“, sagt Gehrmann. Im Zentrum und auf der Torhüterposition sei seine Mannschaft dagegen bereits quantitativ und qualitativ gut bestückt. Zwar sind derzeit noch einige Akteure angeschlagen. Marcel Sökler, Denis Zagaria und Niklas Pollex werden aber bis zum ersten Punktspiel am 12. August wieder fit sein. Nur Stürmer Mert Öztürk kehrt erst später ins Aufgebot zurück.

SGV schießt Eppingen mit 4:0 vom Feld

Einen deutlichen 4:0-Heimsieg hat der SGV Freiberg am Sonntag im Testspiel gegen den badischen Verbandsligisten VfB Eppingen gefeiert. In der ersten Halbzeit trafen Spetim Muzliukaj und Marco Pischorn für den SGV, hinzu kam ein Eigentor eines Eppinger Akteurs. Nach dem Seitenwechsel war Mert Tasdelen erfolgreich. „Wir hatten sehr viel Ballbesitz und haben den Ball auch gut laufen lassen. Die Jungs haben einen sehr guten Eindruck gemacht“, lobte Freibergs Trainer Ramon Gehrmann seine Schützlinge. sd

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