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TSG Ehingen
Ehingen / Roland Flad  Uhr
Marko Gegic ist der neue Handball-Trainer der TSG Ehingen. Auch seine Brüder Mario und Andi sind mit dem sportlichen Geschehen in und um Ehingen behaftet. Ohne Sport läuft in den Gegic-Familien überhaupt nichts.

Ohne Sport läuft in den Gegic-Familien überhaupt nichts. Einer neuen Herausforderung stellt sich dabei Marko Gegic, der in der nächsten Saison als Trainer die Männer der TSG Ehingen in der Handball-Bezirksliga übernimmt. Aber auch seine jüngeren Brüder Mario und Andi sind im Ehinger Sport zuhause.

„Es hat hier in Ehingen prima gepasst, ich wollte sowieso mehr im Verein machen“, sagt er zu seinem künftigen, noch stärkeren Engagement in der Handball-Abteilung der TSG Ehingen. Im Aktivenbereich einzusteigen sei auch in Laupheim ein Thema gewesen. Beim HV Rot-Weiß Laupheim hat der Ehinger vier Jahre im Jugendbereich gecoacht: Von 2013 bis 2015 die C-Jugend und von 2016 bis 2018 die Laupheimer A-Jugendlichen. Seit vergangenen Sommer ist Gegic wieder für die C-Jugend-Mannschaft der TSG Ehingen zuständig. Aktiv spielt er in der zweiten Mannschaft der TSG Ehingen in der Kreisliga A Donau, in der inzwischen auch sein 17-jähriger Sohn Luka mitmischt. Handball spielt auch sein 14 Jahre alter Sohn Leon.

Gegic schlägt neues Kapitel in Ehingen auf

In diesem Sommer schlägt der 47-Jährige als Trainer der ersten Mannschaft ein neues Kapitel in Ehingen auf. Und er freut sich darauf. Denn er habe viele Leute in der Mannschaft, mit denen er selbst schon zusammen gespielt habe, und außerdem kenne er einige noch, die bei ihm in der Jugend trainiert hätten. Mit Rainer Mall und Nico Dietz beispielsweise hat Gegic zusammen bei der TSG gespielt; Simon Klug, Johannes Reichle und Johannes Prang waren als Jugendliche unter Gegics Fittichen.

Was sein künftiges Team betrifft, hofft er darauf, dass die meisten Spieler in Ehingen bleiben. „Es sieht gut aus“, sagt er dazu. Als bislang einziger Abgang stehe Lucas Fiesel fest, der es höherklassig in Gerhausen probieren möchte.

Die B2-Ligisten starten am Wochenende in die Rückrunde. Marchtal hat mit Unlingen den vermeintlich schwersten Gegner.

Darüber hinaus hat Marko Gegic die ein oder andere Änderung vorgesehen. So plant er, das Training von drei auf zwei Einheiten wöchentlich zu reduzieren. Außerdem will er Sonderregelungen für Studenten, die aufgrund des Studiums nicht alle Einheiten absolvieren können.

Aber nicht nur bei Marko Gegic dreht sich in der Freizeit fast alles um den Sport. Auch seine beiden  jüngeren Brüder Mario und Andi sind im sportlichen Geschehen in und um Ehingen herum eine feste Größe. Der Zweitälteste Mario, der wie Marko beim Ehinger Kranbauer  Liebherr arbeitet, hat sich dem Fußballsport verschrieben. Der 45-Jährige, der zur Rückrunde die Aktiven des SC Lauterach übernimmt, blickt gleich auf mehrere Stationen zurück. Dazu zählen zum Beispiel der KSC Ehingen, SV Granheim, SV Oberdischingen, SG Dettingen und der TSV Allmendingen.

Andi Gegic interessiert sich eher für Basketball

Eine Ballsportart hat es auch Andi Gegic angetan. Der 37-jährige hat sich seit Jahren den Zweitliga-Basketballern des Teams Ehingen Urspring verschrieben. Die Anhänger des Pro A-Ligisten kennen sein Gesicht und seine Stimme nicht nur seit Jahren von den Begegnungen aus der Längenfeldhalle, als Andi Gegic unter anderem als Hallensprecher der Ehinger unterwegs war. Inzwischen ist der Vertriebsmann eines Vermessungstechnik-Betriebs die Stimme der Steeples, wenn er als Kommentator im Live-Stream das Spielgeschehen aus der JVG-Halle schildert.

Der einzige der Gegic-Familie, der weder im Fußball, Handball noch Basketball oder sonst irgendwie sportlich aktiv war, ist Vater Jakov. „Er schaut bei uns allen viel zu“, sagt Marko. Auch Auswärtsspiele der Basketballer in der Pro A lässt sich das Familien-Oberhaupt hin und wieder nicht entgehen.

Auch wenn die drei Gegic-Brüder in unterschiedlichen Sportarten zuhause sind, eine große Gemeinsamkeit hat das kroatische Trio dennoch: „Wir sind alle Fans des FC Bayern München“, sagt Marko, der allerdings noch eine andere große Leidenschaft besitzt. Er sei ein Hobby-Griller. Bei ihm wird zwölf Monate im Jahr gebrutzelt. Derzeit sei es jedoch nicht so einfach. „In der Fastenzeit esse ich kein Fleisch und keine Wurst“, betont er, „das ist eine ganz schwere Zeit ohne Grill.“

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