Kreisliga B1 Weniger Mannschaften, längere Winterpause

Um den Aufstieg kämpfen die beiden ambitionierten Mannschaften der SG Ersingen (gelb) und des FC Schmiechtal.
Um den Aufstieg kämpfen die beiden ambitionierten Mannschaften der SG Ersingen (gelb) und des FC Schmiechtal. © Foto: Emmenlauer
Maurice Glienke 17.08.2018

Zwei Aufsteiger und keinen Absteiger gab es in der Kreisliga B1, die sich bei der Anzahl der Mannschaften auf nur noch zwölf Mannschaften verringert hat. Die dabei größte Veränderung sind die weniger zu absolvierenden Spiele und die bis Mitte April dauernde Winterpause.

Als Favorit geht wohl der TSV Allmendingen ins Rennen, der vor zwei Spielzeiten den Aufstieg denkbar knapp verpasste und in der vergangenen Saison lange dem missglückten Start hinterher lief. Mit dem neuen erfahrenen Trainer Harry Brobeil soll der erneute Anlauf in Richtung Kreisliga A diesmal glücken. Ebenfalls Chancen rechnet sich die SG Ersingen aus, die in der Rückrunde unter dem neuen Spielertrainer Marco di Martino nur eine Niederlage kassierte und aus der untersten Spielklasse nach oben will. Mit Robin Dürr (zum Verbandsligisten Olympia Laupheim) gab es aber einen schmerzhaften Abgang zu verkraften.

Es fehlte die Konstanz

Nach drei Jahren in dieser Liga hat auch der FC Schmiechtal als Ex-Landesligist das Ziel weiter oben mitzuspielen. In den vergangenen Spielzeiten fehlte die Konstanz um aufzusteigen, das soll dieses Mal besser werden. Die gute Vorbereitung, mit dem Finale beim eigenen Vorbereitungsturnier, lässt darauf hoffen. Die SG Dettingen war teilweise sogar Tabellenführer zur Mitte der vergangenen Runde, musste dann aber abreißen lassen und fand sich nach mäßiger Rückrunde im Tabellenmittelfeld wieder. Die guten Ergebnisse sollen nun weiter bestätigt werden und möglichst ein Platz in der oberen Tabellenhälfte angepeilt werden.

Der SV Granheim ist seit Jahren im Tabellenmittelfeld beheimatet und seit mehr als einem Jahrzehnt die einzige Konstante in der Kreisliga B1. Ohne große Ambitionen auf eine Spitzenplatzierung geht man auch diesmal auf der Alb wieder ins Rennen, will aber dennoch so viele Punkte wie möglich sammeln.

Für den SV Niederhofen stand eine deutliche Verbesserung nach dem Ende der vergangenen Saison, als man sogar auf Rang acht landete und Favoriten ärgern konnte. Nun soll die Saiosn bestätigt werden, diesmal aber ohne Christian Sameisla, den es zur TSG Achstetten zog. Erneut ein schweres Jahr steht der SG Altheim II bevor, die sich trotz vieler Gegentore und Spielabsagen in der Premieren-Spielzeit ordentlich schlug. Nun gilt es für die junge Mannschaft weiter Erfahrung in dieser Spielklasse zu sammeln.

Für die Mannschaft des SSV Ehingen-Süd II soll eine bessere Platzierung als zuletzt mit Rang sechs heraus springen. Dafür kam mit Spielertrainer Grigorios Poursanidis (SG Altheim) ein offensiver Akteur dazu, genau wie Samuel Kollmann, der etwas kürzer treten wollte und vom Verbandsliga-Team kam. Auf die jüngste Mannschaft der Liga zurückgreifen kann Trainer Younis Mohsen von der TSG Ehingen II. Denn alle seine Spieler sind erst vor kurzem aus der von ihm betreuten A-Jugend gekommen und wollen die Favoriten ärgern und etwas dazu lernen.

Zwei Rückkehrer aus der B2

Mit dem SC Lauterach und dem SV Herbertshofen sind nach einigen Jahren in der Kreisliga B2 zwei Teams zurück gekehrt, die dort für wechselhafte Spiele sorgten, aber auch als Favoritenschreck immer wieder in Erscheinung traten. Beide Teams wollen sich in der oberen Tabellenhälfte etablieren und wie schon zuvor in ihren Heimspielen überzeugen.

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Punkte holte die SG Ersingen bei ihren Auswärtsspielen in der vergangenen Saison und blieb damit auf fremdem Platz ungeschlagen. In dieser Spielzeit gilt sie als Mitfavorit.

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