Frauenfußball VfL-Fußballerinnen wollen aus dem Keller raus

Der VfL Munderkingen (weiß) – hier gegen Asch-Sonderbuch – will morgen gegen Eglofs raus aus der Abstiegszone.
Der VfL Munderkingen (weiß) – hier gegen Asch-Sonderbuch – will morgen gegen Eglofs raus aus der Abstiegszone. © Foto: Emmenlauer
Ehingen / Maurice Glienke 17.05.2018

In der Frauen-Verbandsliga ist die Meisterschaft stark umkämpft. Eng beisammen liegen Tabellenführer Spvgg Stuttgart-Ost und der TSV Frommern (je 45 Punkte), dahinter lauert Aufsteiger TSV Lustnau (42). Der SV Granheim (16) steckt mitten im Abstiegskampf und hat mit zwei Siegen gegen Teams aus dem unteren Drittel die Chance, aus eigener Kraft zumindest die Relegation zu erreichen. Zuerst geht es gegen den SV Musbach (15) und am letzten Spieltag zum FFV Heidenheim. Doch auch der Blick auf den neunten Platz, der zum Klassenerhalt reicht, muss gestattet sein. Zwar hat der SV Eutingen fünf Zähler Vorsprung, muss jedoch gegen zwei Teams aus der Spitzengruppe antreten.

In der Landesliga steht der FV Asch-Sonderbuch kurz vor dem Aufstieg. Die Mannschaft aus dem Blaubeurer Stadtteil kann den Titelgewinn am Samstag perfekt machen. Um Platz zwei, der zur Relegation berechtigt, streiten sich der SC Unterzeil-Reichenhofen und der VfL Herrenberg. Im Kampf gegen den Abstieg wird es schon weit brisanter: Ab Platz sechs ist noch jedes Team gefährdet. Schon abgestiegen sind der TSB Ravensburg und der SV Bärenthal. Der VfL Munderkingen steht derzeit auf dem ersten direkten Abstiegsplatz mit 20 Punkten, kann aber mit einem Sieg morgen gegen Eglofs bis auf Platz sieben der Tabelle springen. Das Restprogramm lässt Hoffnung zu, den direkten Verbleib in der Landesliga zu schaffen.

Die Landesliga im Visier

An der Tabellenspitze der Regionenliga steht die SG Altheim, die in ihrem zweiten Jahr nun den Aufstieg realisieren will. Nur ein Punkt Vorsprung, bei einer weniger absolvierten Partie, steht für die SGA zu Buche. Und nach dem Nachholspiel gegen den FC Römerstein kommende Woche wartet das direkte Duell gegen den Tabellenzweiten  SGM Bad Saulgau. Diese Partie wird einen Spieltag vor Saisonende zum großen Showdown um den Aufstieg in die Landesliga werden. Die SG Griesingen steht auf Platz sechs mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang. Die Zähler des ausgefallenen Spiels gegen den SKV Eningen, der seine Mannschaft als feststehender Absteiger aus dem Spielbetrieb nahm, wurden den Griesingerinnen schon gut geschrieben. Rechnerisch benötigen sie nach jetzigem Stand noch zwei Zähler für den sicheren Klassenverbleib.

In der Bezirksliga feierte der SC Blönried schon den Aufstieg. Um die Aufstiegsspiele kämpfen die SGM Fulgenstadt (33 Punkte), der SV Bingen/Hitzkofen (30) und der FV Weithart (26). Der SV Sigmaringen (4 Punkte) hat nur rechnerische Chancen auf den Ligaerhalt, der SV Uttenweiler II (10), SV Granheim II (13) und die SGM Munderkingen (15) werden alles versuchen, nicht in die Relegation zu müssen.  Denn in der kommenden Spielzeit wird es erneut eine Kreisliga geben. „Wenn die Anzahl der Mannschaften die Sollstärke von zwölf übersteigt, müssen wir diesen Weg wählen. Sonst werden es zu viele Spiele“, erklärte Staffelleiterin Julia Traub.

In der Kreisliga ist die SG Detttingen Meister, denn das jüngst abgesetzte Spiel gegen Alb-Lauchert „wird 3:0 für sie gewertet“, sagte Traub. Die besten Chancen auf Platz zwei hat die SGM Schussen-Federsee, die vier Zähler vor dem SC Blönried II liegt.