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VfB Stuttgart TSG Ehingen
ROLAND FLAD  Uhr
Der VfB Stuttgart hat zum fünften Mal den McDonalds-Cup für C-Junioren gewonnen. Das ist Rekord. Im Finale bezwang der VfB den FC Winterthur in der Verlängerung mit 1:0. Für 2013 gibts ein "Quali-Turnier".

Die Vereine aus der Region zwischen Friedrichshafen und Reutlingen können sich freuen; sie können sich für den McDonalds-Cup 2013 qualifizieren. Dies kündigte Organisator Rudi Kuhn gestern am Rande der 15. Turnierauflage an. Das "Quali-Turnier" wird im Winter in der Halle ausgetragen; nur der Sieger bekommt einen Startplatz in dem Achterfeld. Das ist die große Neuerung fürs nächste Jahr.

Aber zurück zum gestrigen Wettbewerb, der einmal mehr ein großartiger Erfolg nicht nur für die Stuttgarter, sondern auch für Veranstalter TSG Ehingen wurde. "Das Turnier ist sehr gut verlaufen", sagte TSG-Jugendleiter Tom Javornik, "es bot Jugend-Fußball auf Top-Niveau." Das Trainerduo der Ehinger, Toni Giuliano und Ercolino Scalese, hatte sich etwas mehr erhofft vom eigenen Team. Die Ehinger schlugen sich wacker und wurden nicht zur Schießbude; die Niederlagen hielten sich in Grenzen. Gegen den jüngeren Jahrgang des Karlsruher SC hätten die Ehinger sogar gewinnen müssen. Im Spiel um Platz sieben wurde der Unterschied gegen Berlin dann aber doch deutlich.

Die Tatsache, dass der KSC nicht mit der U15 gekommen war, monierte Patrick Zimmer. Der Trainer von Titelverteidiger 1860 München sagte der SWP: "Es ist fahrlässig, wenn Vereine mit dem jüngeren Jahrgang antreten." Er wolle mit seiner U15 gegen gleichwertige Mannschaften antreten. In der Tat sind die körperlichen Unterschiede bisweilen gravierend gewesen.

Einen hervorragenden Eindruck machte der VfB Stuttgart, der am Samstag noch das Blitzturnier in Memmingen gewonnen hatte. "Memmingen war Oberliga-Niveau, hier in Ehingen aber haben wir Bundesliga-Klasse", sagten die Trainer Uwe Heth und Martin Kempf, "das ist wichtig für die Standortbestimmung unserer Mannschaft. In Ehingen startete der VfB mit einem 5:0-Sieg gegen das enttäuschende Hertha BSC Berlin und ließ dann einen 3:0-Erfolg gegen die 60er folgen. Einziger Ausrutscher war das 0:2 gegen Winterthur. Das sollte im Finale nicht nochmal passieren. In der Verlängerung gelang Dion Ramaj der verdiente Siegtreffer.

Rudi Kuhn dankte den Sponsoren wie Andreas Heck (McDonalds) sowie Andreas Steudle (Hotel "Adler"), der die Verpflegung übernommen hat, und den rund 25 Helfern.