Fußball-Verbandsliga Tolles Trio trumpft auf

Ehingen / Roland Flad 04.12.2018

Drei Mannschaften haben der Fußball-Verbandsliga Württemberg bislang eindrucksvoll ihren Stempel aufgedrückt. An der Spitze trumpften Herbstneister SKV Rutesheim, SF Dorfmerkingen und der FSV Hollenbach  im Gleichschritt auf.

Respekt, Dorfmerkingen geht als einzige Mannschaft ungeschlagen ins neue Jahr. Hinter dem tollen Trio, mit acht Punkten Differenz zur Konkurrenz, hat sich in der Tabelle ein breites Verfolgerfeld aufgebaut, das von Sindelfingen und Essingen (beide 24 Punkte) angeführt wird. Im Mittelfeld stecken auch der SSV Ehingen-Süd und der FV Olympia Laupheim.

Das Top-Trio verabschiedete sich am Samstag jeweils mit Dreiern in die Pause. Rutesheim siegte 2:1 in Neckarrems. Steffen Hertenstein (15.) und Alexander Wellert (75.) hatten für die SKV getroffen; dazwischen glich Viktor Ribeiro für den VfB aus. Benjamin Schiele (2), Daniel Nietzer und Onur Mutlu schossen die Sportfreunde Dorfmerkingen gegen Essingen zu einem klaren Heimsieg. Die Elf von Trainer Helmut Dietterle jubelte nicht nur über den Dreier und die weiße Weste; die Sportfreunde freuten sich zudem über 900 Zuschauer. Hollenbach ließ Laupheim nicht wirklich zur Entfaltung kommen. Nachdem Samuel Schmitt und Fabian Czaker die Hohenloher nach 16 Minuten schnell in Führung gebracht hatte, konnten die kämpferisch gut eingestellten Laupheimer mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 verkürzen. Der gut aufgelegte Ex-Ehinger Narciso Filho erzielte nach gut einer Stunde seinen ersten Treffer für sein neues Team. Hollenbachs Spielertrainer Michael Kleinschrodt sorgte schließlich für den Siegtreffer in der JAKO-Arena (77.).

Der SSV Ehingen-Süd, der als Tabellensechster mit 23 Punkten überwintert, holte beim FC Wangen einen Punkt; die Kirchbierlinger versäumten es jedoch, ihre doppelte Überzahl in der Schlussphase zu nutzen. „In den letzten fünf Wochen ist es nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe”, sagte SSV-Trainer Michael Bochtler. Das hätten deutlich mehr Punkte sein müssen. So auch im Allgäu, wo sie ihre spielerischen Qualitäten sträflich außer Acht ließen und es nach zweimal Gelb-Rot gegen neun Wangener mit Schüssen aus der Distanz versuchten.

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