Frauenfußball Teilweise ein Sprung ins kalte Wasser

Granheim stellt sich im WFV-Pokal Derendingen II.
Granheim stellt sich im WFV-Pokal Derendingen II. © Foto: Emmenlauer
Maurice Glienke 01.09.2018

Mit Pokal-Duellen starten die Fußballerinnen der Region in die Pflichtspiel-Saison. Der SV Granheim muss im WFV-Pokal beim TV Derendingen II antreten. Für den Landesligisten sollte das eine lösbare Aufgabe gegen klassentieferen Gegner darstellen. „Wir absolvieren von Freitag bis Sonntag ein Trainingslager in Merklingen, deshalb ist es möglich, dass wir mit schweren Beinen anreisen“, sagte Trainer Steffen Kemedinger. Sein Fokus liege vor allem auf neuen taktischen Varianten. In den ersten Tests wurde viel ausprobiert. Nun habe sich eine Startelf gefunden, meinte der 32-Jährige. „Ich lege keinen großen Wert auf den Pokal, es ist für uns einfach noch ein letztes Spiel unter Wettkampfbedingungen“, meinte Kemedinger.

Für den VfL Munderkingen geht es direkt gegen einen höherklassigen Gegner in Runde eins des WFV-Pokals. Mit dem SV Jungingen kommt ein Verbandsligist, der mit Platz sechs in der Vorsaison alles andere als zufrieden war. Unter dem neuen Trainer Manuel Saile will der VfL die Junginger ärgern, wie schon im Vorbereitungsspiel beim eigenen Turnier. „Wir wollen dagegenhalten und das Spiel lange offen halten. Dass uns dieser Gegner spielerisch überlegen ist, wissen wir aber“, meinte Saile. Zudem fehlen ihm vier Stammspielerinnen. Mit der Vorbereitung war der neue Coach trotz der personellen Engpässe zufrieden.

Die VfL-Reserve steht im Bezirkspokal zu Hause der SGM Fulgenstadt gegenüber. Der Regionenliga-Aufsteiger ist klarer Favorit. „Für uns wird es das erste und auch gleichzeitig letzte Spiel vor dem Ligastart sein“, sagte Saile, der gemeinsam mit Andreas Schellinger für die SGM Munderkingen II/Unterstadion verantwortlich ist. Die Munderkinger wissen noch überhaupt nicht, wo sie stehen. Die Gäste dagegen kommen aus einer guten Vorbereitung, mussten jedoch ihre Torjägerin Luka Restle (27 Tore) an Landesligist FV Bad Saulgau abgeben.

Regionenligist SG Griesingen sollte die Zweitrunden-Aufgabe beim klassentieferen SV Sigmaringen keine Hürde darstellen. Doch aufgrund vieler Urlauberinnen und wenig positiven Ergebnissen fehlt dem Team von Trainer Alexander Knapp noch etwas der Pepp.

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