Fußball Süd macht Boden gut, TSG strauchelt

Ehingen / Roland Flad 15.05.2018

Unterschiedlicher hätten die Spieltage für die hiesigen Klubs in der Verbandsliga beziehungsweise Landesliga nicht verlaufen können. Während der SSV Ehingen-Süd den nächsten Eckpfeiler setzte, um im württembergischen Oberhaus bleiben zu können, steckt die TSG Ehingen weiter tief im Abstiegskampf.

Mit einer positiven Ausstrahlung hat Ehingen-Süd die Rückrunde in der Verbandsliga gestaltet; in der Rückrundentabelle stehen die Kirchbierlinger auf Platz vier. Kein Vergleich also zur Hinrunde, in der das Pfarrei-Team noch in der Abstiegszone steckte. „Wichtig ist, immer wieder zu punkten“, sagt SSV-Trainer Michael Bochtler. Das gelang auch mit dem 1:0-Sieg gegen Albstadt. „Wir haben uns heute gegenseitig das Spiel kaputt gemacht“, sagte Bochtler zu seinem 07er-Kollegen Alexander Eberhart. Zum Zuschauen sei es ein hässliches Spiel gewesen, schob Bochtler nach. Ihm und seinem Team konnte es egal sein, Hauptsache drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir brauchen 38 Punkte“, sagte Bochtler dazu. Süd steht bei 34 Zählern.

Die Gefahrenzone lauert aber nur drei Punkte dahinter, wo die Kirchbierlinger Konkurrenten stehen, die am Samstag allesamt verloren: Sindelfingen 0:2 in Ilshofen, Neckarrems 0:1 in Wangen,  Rutesheim 1:4 in Gmünd, Pfullingen 0:4 gegen Hollenbach und Öhringen 0:1 gegen Dorfmerkingen. Einzig Schlusslicht Schwäbisch Hall, nächster Gastgeber von Süd, ergatterte beim 1:1 in
Essingen einen Zähler.

Mit einem Punkt wäre auch die TSG Ehingen bei Landesliga-Spitzenreiter FV Olympia Laup­heim gut bedient und am Ende auch zufrieden gewesen. Beim Primus zu punkten, ist aber nicht erwartet worden. Die wichtigen Punkte ließen die Schützlinge von Trainer Roland Schlecker etwa gegen Ostrach und Altheim liegen. „Von den Chancen her, waren wir einen Tick besser“, sagte Schlecker.  Es passt jedoch ins Bild, dass ein Eigentor die Ehinger Träume vom Punktgewinn zunichte machte. „So läuft es, wenn man unten steht“, sagte Olympia-Coach Hubertus Fundel, „so ist es uns in der vergangenen Saison auch ergangen.“

Im Bezirk Donau lieferten sich Ostrach und Altheim ein Duell, bei dem  nicht nur zwei Gelb-Rote Karten, sondern auch 13 Gelbe verteilt wurden. Schon nach neun Minuten gelang dem Altheimer Topmann Stefan Münst die Gästeführung, die bis zum Schluss hielt. Martin Schrode hatte bei einem Foulelfmeter sogar das 2:0 auf dem Fuß; er schoss den Ball an den Pfosten (75.).Eschach, das gegen Weingarten nur 1:1 spielte, kommt nächsten Samstag nach Ehingen zum Kellerduell. Dann trifft der Tabellenletzte auf den Vorletzten.

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