Fußball-Verbandsliga Süd hochmotiviert gegen Essingen

Schmerz lass’ nach: Im Pokal brachte Albstadt den SSV Ehingen-Süd 1:3 zu Fall. In der Liga soll es wieder anders laufen.
Schmerz lass’ nach: Im Pokal brachte Albstadt den SSV Ehingen-Süd 1:3 zu Fall. In der Liga soll es wieder anders laufen. © Foto: Herbert Geiger
Kirchbierlingen / Helen Weible 01.09.2018

Der kommende Gast auf der Pfarrei wurde und wird von den Verantwortlichen des SSV Ehingen-Süd als Kandidat für die Top Drei geschätzt. Das ändert auch nichts an der Tatsache, dass die Kirchbierlinger nach einem Traumstart von der Tabellenspitze der Verbandsliga Württemberg grüßen, während Essingen (Tabellensiebter) einen holprigen Pokalauftritt hinter sich hatte.

Mit viel Mühe und nach Verlängerung zog die Mannschaft von Trainer Erdal Kalin gegen Landesligist TSV Buch ins Achtelfinale ein. In der Liga haben die Essinger nach einem 1:0-Sieg beim FC Wangen vor Wochenfrist insgesamt vier Punkte gesammelt. Neidvoll geht der Blick da zum Tabellenführer aus Kirchbierlingen, der gleichwohl im WFV-Pokal die Segel gestrichen hat. Am dritten Spieltag heute mit Anpfiff um 15.30 Uhr wird dieses Duell viel Aufschluss darüber geben, wohin es jeweils für die Kontrahenten in der Saison geht.

Dabei sieht es personell bei den Hausherren immer schlechter aus. Co-Trainer Michael Turkalj muss auf einige Spieler verzichten: Philipp Schleker, der am Mittwoch einen Schlag aufs Knie bekommen hatte, musste mit Meniskusriss operiert werden. „Das ist bitter, weil er momentan sehr gut drauf war“, bedauert Turkalj. Weiterhin fehlen auch Daniel Haas (Oberschenkelzerrung), Daniel Maier (Sprunggelenk) und Lukas Schick (Wadenverletzung). Daher sieht es insbesondere im Defensivbereich der Kirchbierlinger mau aus. Immerhin kehrt Danijel Sutalo aus dem Urlaub zurück. Wie Süds Co-Trainer, der Michael Bochtler noch bis Mitte nächster Woche vertritt, spielen lässt, wird sich im Abschlusstraining zeigen. „Ich muss schauen, wer fit ist. Dann macht sich die Aufstellung mehr oder weniger von allein“, meint der 29-Jährige. Vorzustellen sei ein 5-4-1 oder 4-4-1-System gegen „ein anderes Kaliber wie Albstadt“. Auf jeden Fall dürfte die Motivation stimmen, dafür trage Turkalj Sorge. Gegen Albstadt hätten die beiden Gegentore innerhalb von nur zwei Minuten den Spielern den Mut genommen. „Ab da war das Team nur schwierig zu motivieren“, erklärte der Coach.

Vollgas geben

Die mentale Fokussiertheit, die unter der Woche immer zusätzlich Arbeit kostet, sei schließlich am Wochenende wieder da. „Am Samstag werden wir uns absolut auf das Spiel konzentrieren und Vollgas geben.“ Im dritten Heimspiel in Folge sind die Süd-Fans gespannt, was die diesmal stark dezimierte Überraschungsmannschaft auf den Platz bringen wird.

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