Regionalliga Südwest SSV Ulm 1846 Fußball gewinnt 2:1 gegen FSV Frankfurt

Ardian Morina mit seinem zweiten Saisontor.
Ardian Morina mit seinem zweiten Saisontor. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / swp 13.10.2018

Die Ulmer Fans im Donaustadion waren aus dem Häuschen als Michael Schindele in der 95. und vorletzten Spielminute seine Spatzen zum Sieg schoss. Der SSV Ulm 1846 Fußball gewann das Heimspiel am Samstag gegen FSV Frankfurt mit 2:1 und sicherte sich erneut drei Punkte.

Erst 0:1, dann 2:1: In einem erneut furiosen Endspurt besiegt Regionalligist SSV Ulm 1846 Fußball den FSV Frankfurt mit 2:1 (0:0) und festigt damit den zweiten Tabellenplatz. In einer mitreißenden Schlussphase waren Adrian Beck (83.) und Michael Schindele (90. +4) die Torschützen für die Spatzen. Vor 1816 Zuschauern dominierten die Gastgeber die erste Hälfte klar.
Das Eckenverhältnis von 7:0 sprach eindeutig für die Hausherren, doch der Ulmer Offensive fehlte gegen die defensiv organisierten Hessen die letzte Durchschlagskraft. So kam Schindele (15,) nach einem Freistoß von Luigi Campagna nur um Zentimeter zu spät, ein Direktschuss von Johannes Reichert (17.) landete nach einer Ecke am Pfosten, Vitalij Lux (22.) jagte den Ball aus der Drehung aus acht Metern übers Tor, und bei einem raffinierten Schlenzer von der Strafraumgrenze fand der selbe Ulmer Stürmer in Gäste-Keeper Marco Aulbach seinen Meister.
Erst nach knapp einer halben Stunde musste Torhüter Christian Ortag erstmals eingreifen. Bei einem schnellen Konter der Gäste parierte der Ulmer Torhüter zunächst gegen Vito Plut, und auch den Nachschuss entschärfte der SSV-Torwart. Noch zweimal lag der hoch verdiente Führungstreffer für die Platzherren in der Luft. Erneut war Reichert (36.) Nutznießer eines präzisen Eckballs von Campagna, doch diesmal donnerte der Abwehrspieler den Ball weit übers Frankfurter Gehäuse. Die letzte Großchance vor der Pause besaß Felix Nierichlo, der traf am Sechsmeterraum aber das Spielgerät nicht richtig.

Mit einem schmeichelhaften Remis gingen die Gäste in die Kabine, die Hausherren waren das klar tonangebende Team, doch schien das Gästetor wie vernagelt. Kurz nach dem Seitenwechsel lief dann alles gegen die Ulmer – mit der bitteren Folge: Beim ersten Gegenangriffe der Gäste landete der Ball bei Plut (51.), der freistehend vor Torhüter Christian Ortag auftauchte und das Spielgerät überlegt ins lange Eck schob. Mit dem Führungstreffer war der Spielverlauf total auf den Kopf gestellt.

Trainer Holger Bachthaler reagierte und brachte Ardian Morina (55.) und Vinko Sapina (68.) Die Einheimischen brauchten einige Zeit, um den Schock des Rückstandes zu verdauen. Erst nach mehr als einer Stunde wieder eine Möglichkeit für den SSV 46, doch Beck (67.) traf mit einem Freistoß nur das Außennetz. Bei einem der wenigen Konter der Frankfurter hätte dann Alexander Aschauer (71.) alles klar machen können. Aus acht Metern verfehlte er freistehend das Tor.

Die Spatzen wollten unbedingt die drei Punkte, drückten weiter aufs Tempo. Es spielte nur noch der SSV 46 und wurde doch noch belohnt. Zunächst donnerte Beck (83.) einen abgewehrten Eckball von der Strafraumgrenze volley ins Netz. In der vierten Minute der Nachspielzeit köpfte Schindele eine Flanke ins Frankfurter Tor. Ein Paukenschlag, den die Spatzen ausgelassen feierten.

SSV Ulm 1846 Fußball – FSV Frankfurt 2:1 (0:0)

So spielten sie: SSV 46: Ortag – Schmidts, Krebs, Reichert, Schindele – Gutjahr (68. Sapina), Campagna, Beck, Nierichlo (56. Morina) – Kienle, Lux (84. Braig).

Tore: 0:1 Plut (51.), 1:1 Beck (83.), 2:1 Schindele (90. + 4).

Gelbe Karten: Reichert, Morina – Pollasch, Schick, Becker.

Schiedsrichter: Braun (Güdingen).

Zuschauer: 1816.

Alle Höhepunkte der Partie könnt ihr in unserem Liveticker nachlesen.

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