Fußball-Bezirksliga Rottenackers Tiefschlafphase leitet die Niederlage ein

Zumindest einen Zähler holte die SG Altheim (schwarz) gegen den SV Ebenweiler.
Zumindest einen Zähler holte die SG Altheim (schwarz) gegen den SV Ebenweiler. © Foto: Herbert Geiger
Maurice Glienke 16.04.2018

Nach der Winterpause läuft es für die Mannschaften aus der Region noch überhaupt nicht rund. Erneut gab es keinen Sieg für die hiesigen drei Teams. Immerhin zu einem 1:1-Unentschieden reichte es für die SG Altheim im Heimspiel gegen den SV Ebenweiler. Die Altheimer gingen ersatzgeschwächt in die Partie und waren ohne Fokus. „Die Mannschaft hat gar nichts zusammen bekommen, das war wirklich eine schlechte Leistung“, bemängelte Trainer Joachim Oliveira.

Die einfachen Pässe kamen nicht, immer wieder gab es Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Den Gästen aus Ebenweiler merkte man an, dass sie gewillt waren im Abstiegskampf zu punkten. Mit ihrer kämpferischen Art ließen sie kaum Offensivaktionen der Altheimer zu. Die kamen zu keinen Konterchancen  und hatten immer wieder Probleme den Ball zum Mitspieler zu bringen. Nach der Halbzeitansprache von Trainer Oliveira zeigte sein Team kurz eine Reaktion und ging durch Johannes Rech 1:0 in Führung (48.). Doch von Sicherheit war nichts zu sehen, auch danach spielte nur Ebenweiler. Die Gäste nutzten einen von Kapitän Alexander Wetzel verwandelten Elfmeter zum 1:1 (75.). „Es war ein glücklicher Punktgewinn für uns, da muss einfach mehr kommen“, sagte SGA-Coach Oliveira.

Steigerung muss her

Auch für die TSG Rottenacker lief es alles andere als gut. Mit 1:3 verloren sie beim Tabellenletzten FV Bad Saulgau. Nach ausgeglichener erster Halbzeit schien der neue Trainer der Kurstädter, Markus Keller, die richtigen Worte gefunden zu haben. Sein Team traf innerhalb von zehn Minuten dreimal und zeigte, dass es noch längst nicht abzuschreiben ist. Direkt nach dem Wiederanpfiif gelang Patrick Onuoha das 1:0 per Kopf (46.). Wenig später traf Yannick Ender nach einem Konter zum 2:0 (49.). Die TSG hatte sich kaum berappelt, als Bernhard Henning einen Strafstoß zum deutlichen 3:0 verwandelt hatte (54.). „Eine Leistung wie in diesen paar Minuten reicht überhaupt nicht für diese Spielklasse, da muss man sich hinterfragen“, kritisierte Rottenackers Pressewart Uwe Schneider scharf. Mit dem Anschlusstreffer von Jannik Sachpazidis im Gegenzug (55.) kam zwar wieder Leben in die Partie, aber die TSG schaffte es offensiv nicht mehr für Gefahr zu sorgen. „Es fehlt einfach der Druck in der Tabelle, trotzdem muss eine Steigerung her“, meinte Schneider.

Der FV Schelklingen-Hausen steht erstmals seit dem vierten Spieltag auf einem Abstiegsplatz. Grund dafür war die 1:3-Heimniederlage gegen den FC Krauchenwies. Trotz guter Leistung waren es einfache Fehler, die zu den Gästetoren führten. Kurz vor und nach der Pause trafen Tamo Bausback und Patrick Vogler für die Gäste, ehe Boris Mack verkürzte (49.). In der Schlussphase gelang Felix Liehner das 3:1.